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Donnerstag, 17.10.2019

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Telefon-Sprechstunde ist vorbei: Wenn die Augen nicht mehr so wollen

Neumarkter Nachrichten begleiten die Woche des Sehens mit einer Fragestunde - Experten am Apparat - 12.10.2019 12:02 Uhr

Ein Erlanger Augenarzt wird in Hannover auf Schmerzengeld verklagt (Symbolbild). © Colourbox.com


Für die medizinische Seite ist Augenarzt Dr. Gerhard Konrad zuständig. "Die Leser dürfen mich zu allem fragen, was mit dem Auge zu tun hat , nicht nur in Bezug auf die Aktionswoche", betont Konrad. Der Mediziner, der in seiner Praxis Erwachsene und Kinder gleichermaßen behandelt, weiß genau, mit welchen Fragestellungen er rechnen muss. Beispielsweise, was es bedeutet, wenn man schwarze Flecke sieht. Weniger geworden sind laut Gerhard Konrad die schweren Fälle, wenn etwa Diabetes 2 oder Bluthochdruck zu temporärer oder dauerhafter Erblindung – Stichwort Schädigung des Sehnervs – führen.

Augenarzt Dr. Gerhard Konrad ist für die medizinische Seite zuständig.


Kerstin Schubert vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund ist ehrenamtliche Blinden- und Sehbehindertenberaterin für die Stadt und den Landkreis Neumarkt. Schubert, die selbst fast blind ist, meistert den Haushalt und das tägliche Leben eigenständig, kocht und bügelt für ihre Familie – und versteht es, auch anderen diese Selbstständigkeit zu vermitteln. "Es geht um lebenspraktische Fertigkeiten", erklärt Kerstin Schubert. Auch praktische Hilfsmittel wie eine "sprechende Küchenwaage" sollen zur Sprache kommen. Ganz wichtig: Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund ist auch beim Antrag auf den Schwerbehindertenausweis behilflich.

Kerstin Schubert vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund.


Geht es um Kurz- oder Weitsichtigkeit oder um andere per Linse korrigierbare Seh-Probleme, schlägt die Stunde des Augenoptikers, der weit mehr kann, als Brillen anzupassen Die Optikerin Margit Ferstl-Benz von Eichinger Optic Art aus Berching berät zu allen Fragen rund um Sehhilfen. "Mit einer Brille lassen sich Sehfehler einfach korrigieren", sagt Ferstl-Benz. Aber nicht jede Brille ist für jedes Glas geeignet. Und schließlich soll sie auch noch schick aussehen. Nicht jede Brille passt zu jedem, deshalb ist eine typ- und stilgerechte Beratung wichtig. Oder soll es doch eine Kontaktlinse sein? "Wenn man das Handling berrscht, ist sie für Sport und andere Aktivitäten eine Option", sagt Ferstl-Benz.

Die Telefonaktion ist am Samstag, 12. Oktober, von 11 bis 12 Uhr. Kerstin Schubert ist erreichbar unter (0 91 81) 45 07 13. Optikerin Margit Ferstl-Benz steht zur Verfügung unter (09181) 45 07 14 und bei Fragen an Augenarzt Dr. Gerhard Konrad wählen Sie (0 91 81) 45 07 35.

Die Optikerin Margit Ferstl-Benz weiß über Sehhilfen Bescheid.


hvd/hoe

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