Titel-Treble für Velburgerin

20.8.2012, 00:00 Uhr
Die Velburger Triathletin Astrid Zunner-Ferstl hat zum dritten Mal den Vilstal-Triathlon gewonnen.

© privat Die Velburger Triathletin Astrid Zunner-Ferstl hat zum dritten Mal den Vilstal-Triathlon gewonnen.

Zunner-Ferstl war zwar etwas über eine Minute langsamer als im vergangenen Jahr, machte aber das Titel-Treble perfekt. Wie bei den beiden ersten Austragungen des Vilstal Triathlons Rieden-Ensdorf war sie auch in diesem Jahr konkurrenzlos im Frauenfeld. Mit einer Gesamtzeit von 1:08:43 Stunde waren lediglich acht Männer schneller als sie und sie kam im Gesamtfeld auf den neunten Platz.

Gut fünfeinhalb Minuten später komplettierten Stefanie Stadler von der LG Mettenheim (1:14:04) und Kerstin Kobl von laufstilanalyse.de (1:14:32) das Spitzentrio der Frauen.

Bei den Männern verpasste dagegen Ralf Preissl den Hattrick und musste sich Sebastian Neef geschlagen geben, der einen Start-Ziel-Sieg einfuhr. Insgesamt sind 130 Sportler bei dem Jagdrennen über 400 Meter Schwimmen, 23 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen angetreten.

Die schnellste Schwimmzeit legte mit 5:56 Minuten der Amberger Lokalmatador Roeven Oeckl vom CIS Amberg vor Neef (6:08) hin. Vor allem der Uschlberg mit seinem 17-prozentigen Anstieg forderte ihnen alles ab. Oeckl hatte auf dem Rad vier Minuten aufs Spitzenfeld verloren. Bei Temperaturen um die 30 Grad zeigte Preissl beim abschließenden Lauf an der ehemaligen Bahntrasse entlang, dass er sich den dritten Sieg in Folge nicht nehmen lassen wollte.

Es reichte nicht

In 17 Minuten und 25 Sekunden hatte er die fünf Kilometer heruntergespult – 14 Sekunden schneller als Neef. Doch diesmal sollte es nicht reichen. Neef, im ersten Jahr auf dem zweiten Platz und im vergangenen Jahr noch Dritter, konnte mit einer Gesamtzeit von 59:15 Preissl im Vilstal erstmals hinter sich lassen. Der wurde mit 59:47 Zweiter. Der Streckenrekord des Sportlers vom Laufstilanalyse.de-Team von 58:44 aus dem Jahr 2010 bleibt aber noch bestehen. Lokalmatador Oeckl wurde Fünfter (1:05:41).

Über die Hälfte der Starter war in der Kategorie Volksdistanz an den Start gegangen. „Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass Triathlon und speziell der Vilstal-Triathlon im Breitensport ankommen“, freute sich Organisator Sven Hindl.

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