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TSV Freystadt erwartet in Bestform die Gegner

Am Wochenende empfängt der Freystädter Badminton-Bundesligist den 1. BC Mülheim und Union Lüdinghausen. - 09.11.2019 11:53 Uhr

Mit der Estin Kristin Kuuba will Freystadt in die Erfolgsspur zurückfinden. In der vergangenen Saison war sie die erfolgreichste Spielerin der 1. Liga. © Foto: Marcus Mehlich


Nach vier Spielen ohne Sieg liegt Freystadt mit sechs Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Zum Tabellenletzten, dem bayerischen Rivalen TSV Neuhausen-Nymphenburg, beträgt der Vorsprung fünf Punkte.

Wieder mit dabei ist die Estin Kristin Kuuba; sie war in der vergangenen Saison die erfolgreichste Bundesligaspielerin und in dieser Saison an allen Freystädter Punkten beteiligt. Sie ist im Einzel gesetzt und wird im Doppel an der Seite der 19-jährigen Österreicherin Serena au Yeong spielen. Das erste Doppel werden Nationalspieler Johannes Pistorius und der Engländer Max Flynn bestreiten.

Für das zweite Herrendoppel stehen mit dem ehemaligen dänischen Weltklassespieler Rasmus Bonde, Ex-Vizeeuropameister Oliver Roth und Mannschaftsführer Florian Waffler gleich drei Doppelspezialisten bereit.

Formkurve zeigt nach oben

Auch im Herreneinzel müssen sich die Freystädter nicht verstecken. Neuzugang Leon Seiwald aus Österreich hat in den ersten Spielen gezeigt, dass er vor Spielern, die in der Weltrangliste weit vor ihm stehen, durchaus gewinnen kann. Auch die Formkurve von Hannes Gerberich zeigt kontinuierlich nach oben. Während er im letzten Heimspiel sein Einzel noch unglücklich im Entscheidungssatz verloren hat, landete er im letzten Bundesligaspiel in Wipperfeld seinen ersten Saisonsieg.

In der vergangenen Saison standen sich Freystadt und Mülheim dreimal gegenüber. In der Hauptrunde gelang dem TSV zuhause ein Sieg, im Playoff setzen sich die Mülheimer gegen einen ersatzgeschwächten TSV mit 5:2 durch.

Das Team des 1. BV Mülheim ist gespickt mit internationalen Stars. Ihre Stärken liegen im Herrendoppel mit den beiden Engländern Tom Wolfenden und Callum Hemming, dem Schotten Alexander Dunn sowie dem Russen Konstatin Abramov und dem Inder Thakur Siddharath. Gut besetzt sind die Mülheimer auch im Einzel mit dem aus Sri Lanka stammenden Niluka Karunaratne, dem Ukrainer Dmytro Zavadsky und dem deutschen Nationalspieler Alexander Roovers. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Johanna Goliszweski rechnet sich Freystadt bei den Damenspielen einiges aus gegen die deutschen Nationalspielerinnen Lara Käpplein und Judith Petrikowski sowie die erst 17-jährige Schottin Rachel Sugden.

Im Sonntagsspiel trifft Freystadt auf Lüdinghausen. Der deutscher Vizemeister von 2016 ist bisher unter seinen Erwartungen geblieben. Mit sechs deutschen Nationalspielern, zwei holländischen und einem österreichischen ist Lüdinghausen in der Favoritenrolle. Trotzdem sehen die Freystädter realistische Chancen auf mindestens einen Punktgewinn.

Im Spitzeneinzel spielt Kai Schäfer, deutscher Meister von 2018, Nationalspieler mit Weltranglistenplatz 83 und derzeit bester deutscher Einzelspieler. Im 2. Herreneinzel ist der Holländer Nick Fransmann mit einer Bundesligabilanz von vier Siegen gegenüber zwei Niederlagen gegen Hannes Gerberich in der Favoritenrolle.

Stark besetztes Dameneinzel

Auf ein absolutes Topspiel können sich die Zuschauer im Dameneinzel zwischen der Estin Kristin Kuuba und der deutschen Meisterin Yvonne Li freuen.

Die deutsche Olympiahoffnung Li präsentierte sich vergangene Woche bei dem BWF Grand Prix Turnier SaarLorLux Open in Saarbrücken in Topform und erreichte gegen starke Konkurrenz aus Europa und Asien das Halbfinale.

In der Weltrangliste liegt sie auf dem 39. Platz, 20 Plätze vor Kristin Kuuba. In der vergangenen Saison gewann Kuuba in heimischer Halle gegen Li und man darf gespannt, ob der Estin eine Wiederholung gelingen wird.

Interessant wird auch sein, wie sich die Freystädter Doppel gegen die Topstars wie den Holländer Jelle Maas (Nummer 37 der Welt) und den deutschen Nationalspieler Josche Zurwonne schlagen werden. Auch für Freysadts Damendoppel wird es schwer gegen die Engländerin Ciara Torrance und die deutschen Nationalspielerinnen Eva Janssens und Linda Effler (Position 35 der Welt).

nn

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