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Video: Hier wird das Studentenwohnheim in Regensburg gesprengt

Anwohner mussten Häuser verlassen - Bereich großräumig gesperrt - 26.02.2020 17:19 Uhr

Innerhalb von wenigen Sekunden fiel das Kepler-Hochhaus in Regensburg wie ein übergroßes Kartenhaus in sich zusammen: Das ehemalige Studentenwohnheim am der Ernst-Reuter-Platz wurde Punkt 11 Uhr kontrolliert mit rund 50 Kilogramm Sprengstoff zum Einsturz gebracht. Damit alles geregelt verläuft, hat die Polizei zuvor rund um das Areal die Durchfahrt für den Verkehr gesperrt. Für die Zuschauer gab es einen Sperrkreis von etwa 100 Metern, wie der BR berichtete. Einige Bewohner, deren Häuser innerhalb des Spregungsradius lagen, mussten außerdem ihre Wohnungen verlassen. Alles verlief laut Angaben der Polizei nach Plan. Wie die Stadt Regensburg mitteilte, war die Sprengung des Wirsing-Turms ein wichtiger "Meilenstein beim Abbruch des sogenannten Kepler-Areals".

Studentenwohnheim in Regensburg gesprengt: Wie geht es mit dem Areal weiter?

Lange Zeit hat die Stadt Regensburg um eine Lösung für das Kepler-Hochhaus, das oft auch Luther-Hochhaus genannt wird, gesucht. Seit 1969 steht der Gigant auf dem Ernst-Reuter-Platz, war zuletzt ein Studentenwohnheim. Eigentlich sollte dort ein Kultur- und Kongresszentrum gebaut werden - doch die Pläne scheiterten.

Wie es auf dem Areal weitergeht, ist unklar. Die CSU will laut ihrem Wahlprogramm ein sogenanntes "Multi-Use-Gebäude" mit Tagungsräumen bauen lassen, die SPD präferiert die Lösung mit einem Bürgerraum. Vorerst soll dort aber eine Übergangslösung für den geplanten Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) eingerichtet werden, den Fernbusbetreiber ansteuern können.

jm

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