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Virtueller Osterspaziergang durch Neumarkt

Online unterwegs: Gästeführer zeigen ihre Lieblingsplätze - 06.04.2020 06:00 Uhr

Der nächste virtuelle Spaziergang führt ins Münster St. Johannes. Dort liegt das Augenmerk auf den modernen Buntglasfenstern. © Foto: Edgar Pfrogner


Täglich berichtet dort ein Gästeführer über ein markantes Bauwerk, einen besonderen Platz, einen Brunnen oder eine Skulptur. In jedem Beitrag stellt sich auch der Gästeführer kurz selbst vor.

"Für uns ist es wichtig, dass wir und unser Angebot nicht in Vergessenheit geraten", sagt Angelika Trummer, die Sprecherin der Neumarkter Gästeführer. Zumal der überwiegende Teil der 25 Mitglieder des Vereins erst im vergangenen Jahr die Ausbildung zum zertifizierten Gästeführer absolviert hat. "Wir sind alle hochmotiviert, unser Wissen weiterzugeben."

Los geht der virtuelle Stadtspaziergangim Herzen der Stadt, am Neumarkter Rathaus, wo auch die meisten Gästeführungen beginnen. Weiter geht es zum Münster St. Johannes. Dort liegt das Augenmerk auf den modernen Buntglasfenstern. Wussten sie, dass der Künstler Hans Gottfried von Stockhausen 140 000 kleine Scheiben für die sieben Fenster bemalt hat?

Über die Bräugasse zum Unteren Markt, durch das Untere Tor zum Residenzplatz mit der Hofkirche führt die Tour, macht einen Abstecher zum Wolfstein und zum Galgenhügel hinter dem Bahnhof, wo einst der Raubritter Eppelein sein Ende fand. Mit der Kriegsgräberstätte am Föhrenweg wird auf die neuere Geschichte Neumarkts ein Schlaglicht geworfen.

Denn die Beiträge ersetzen keine Führung, sondern sie sollen Appetit darauf machen sich mehr mit der Geschichte Neumarkts zu beschäftigen.

"Vielleicht entdecken die Leser so Ziele für den auch in Corona-Zeiten durchaus erwünschten Spaziergang alleine oder mit der Familie und lesen dabei über die Historie der einzelnen Objekte nach", sagt Trummer.

"Der virtuelle Stadtspaziergang ist ein Angebot auch für Eltern, spielerisch den Kindern ihre Stadt näherzubringen und etwas gegen den Lagerkoller zu unternehmen."

Die ehemalige Grundschullehrerin hat dafür einige Ideen. "Vielleicht erstellt man ja zusammen mit den Kindern einen persönlichen Stadtplan - digital oder analog - in dem man besuchte Orte und Plätze entsprechend kennzeichnet oder mit einem Bild versieht. . ." Möglichkeiten gibt es viele.

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