"Phantastischer Realismus" von Wolfgang Harms

Wunderbare Bilderwelt in Neumarkter Residenz

DATUM: 12.10.2016..RESSORT: Lokales Sonstiges..FOTO: Horst Linke ..MOTIV: Mitarbeiter-Portraits Kreatives Frühstück..Jürgen Dennerlohr
Jürgen Dennerlohr

Neumarkter Nachrichten

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2.9.2021, 15:10 Uhr
Die Ausstellung

Die Ausstellung "mundus mirabilis" von Wolfgang Harms, hier mit seiner Frau Roswitha (re.), ist im Rahmen der Neumarkter Kulturwochen in der Residenz zu sehen. Links Kulturamtsleiterin Barbara Leicht. © Fritz-Wolfgang Etzold, NNZ

Die Neumarkter Kulturnacht fällt aus, dafür gibt es jetzt die "Kulturwochen", besser gesagt die "Wunderwochen": Bis Ende November dreht sich bei einer ganzen Reihe von Veranstaltungen alles um "Wunder", die Besucher sollen sich "überraschen lassen und staunen". Zum Beispiel über die wundersamen Bildwelten von Wolfgang Harms, in denen Blüten durch märchenhaft anmutende Landschaften fliegen und Faune und Paradiesvögel leben.

Die Ausstellung "mundus mirabilis" ist ab heute in der Residenz zu sehen, Wolfgang Harms, der in Nürnberg lebt und arbeitet, hat sich dem "phantastischen Realismus" verschrieben. Dabei fallen sofort die strahlenden Farben ins Auge, doch wer die Werke näher betrachtet, kann so manche Überraschung entdecken, "da ist vieles drin versteckt, auch Hintergründiges", erzählt der gebürtige Dillinger, der seit 1978 als freischaffender Künstler arbeitet.

Er bedient sich mit Vorliebe erfundener pflanzlicher Formen als wichtige Elemente seiner fantastischen Bilderwelt, aber auch eine seiner Lieblingsfiguren, der Mondvogel, ist in der Ausstellung zu sehen. (Geöffnet bis 28. September Mittwoch bis Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr).

Gleich nebenan, im Eingangsbereich des ehemaligen Kinderhorts am Residenzplatz, schreibt Ute Gräber allerhand wundersames an die Wände. Dort kann man sich ab 8. September zu einer kurzen Verschnaufpause niederlassen und eintauchen in das tiefe Ultramarinblau der Wände, die von der Schriftkünstlerin kalligrafisch verziert werden. Und, soviel sei verraten: Es gibt auch Wunder zum mitnehmen.

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