Mittwoch, 18.09.2019

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"Altlasten" abgehakt

Überfälliger Straßenausbau zu großer Zufriedenheit erfolgt - 11.09.2019 15:44 Uhr

Mit dem symbolischen Bandschnitt gaben Bauamtsleiter Gerald Schorr, Bernd Trapp, Christopher Wirth, Bürgermeister Robert Christensen, Ortssprecher Bernd Gebhardt, Bürgermeister Klaus Meier und Bauleiter Markus Höhn (v. l.) den sanierten Flurweg Unterschweinach-Oberrossbach für den Verkehr frei. © Harald Munzinger


In beiden Fällen habe der schlechte Zustand der Fahrbahnen zum Handeln gezwungen, das insbesondere im Fall der Schillerstraße schon lange überfällig gewesen war. Deren oberer Teil – südlich der Goethestraße – war schon für ein paar Jahren saniert worden. Im unteren Bereich habe man diese Maßnahme im Hinblick auf die bauliche Erschließung des Brauhausareals mit dem entsprechenden Schwerlastverkehr aufgeschoben, ließ Erster Bürgermeister Klaus Meier bei der jetzigen Freigabe der erneuerten Fahrbahn wissen.

Nachdem die Bebauung in diesem Bereich der "Brauhaus-Siedlung" weitgehend abgeschlossen ist, war seit 26. August die Asphaltschicht von Goethe- und Schillerstraße in einer Stärke von drei bis vier Zentimeter abgefräst und eine neue Asphaltschicht eingebaut worden, wobei auch Gefahrenstellen beseitigt wurden.  Wasserleitungs- und Gasschieber wurden freigelegt und teilweise auch die Randbebauung erneuert, berichteten Bauamtsleiter Gerald Schorr und der für den Tiefbau zuständige Bernd Trapp sowie Oberbauleter Christopher Wirth und der örtliche Bauleiter Markus Höhn vom Losauracher Bauunternehmen Dienstbier.

Maßnahme in Schulferien durchgezogen

Dem stattete Bürgermeister Meier nicht nur den Dank für die perfekte Sanierung mit "einem Belag der absolut passt" ab, sondern auch dafür ab, dass es mit der Terminierung der Maßnahme in den Schulferien so gut geklappt hat. Schließlich sei die Schillerstraße eine der Hauptachsen zum Schulzentrum.

Die Schillerstraße wurde auf einer Fläche vom 900 Quadratmetern mit einem Kostenaufwand von circa 30.000 Euro saniert, die Goethestraße schlug bei rund 750 Quadratmetern mit rund 33.000 Euro zu Buche. Bauamtsleiter Schorr bezeichnete das Sanierungsprojekt als eine "städtebauliche Komponente bei der Entwicklung des neuen Stadtquartiers" und "den städtischen Beitrag zur Aktivierung des Brauhausareals".

Aufatmen in Unterschweinach

Schon lange ein Thema bei den Bürgerversammlungen im Ortsteil Unterschweinach, zählte auch der kaum mehr befahrbare Flurweg Unterschweinach- Oberrossbach zu den Dringlichkeitsfällen in der Liste der Straßenbaumaßnahmen. Auch dessen Sanierung auf einer Länge von 1100 Metern wurde dem Unternehmen Dienstbier übertragen. Man lege Wert regionale Anbieter mit dem Vorteil der "Zusammenarbeit auf kurzem Wege", betonte Bürgermeister Klaus Meier, der diese auch bei diesem Projekt mit dem Einbau des Frostschutzmaterials in einer zehn Zentimeter starken Tragschicht sowie der Angleichung der Bankette und Gräben bewährt sah.

Und bewähren sollte sich auch das "gute Zusammenwirken in der Kommunalen Allianz", die hier Dietersheims Bürgemeister Robert Christens als "gelebte Praxis" würdigte. Hatten doch Stadt und Nachbargemeinde den Ausbau über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam vorgenommen, wobei auf Dietersheim ein Anteil von 200 Metern mit Kosten in Höhe von etwa 25.000 Euro entfielen. Christensen sprach von einem "Gewinn für alle Beteiligten", weshalb man diesen unkomplizierten Zusammenschluss auch beim Ausbau der Ortsverbindung Hasenlohe-Dietersheim praktizieren wolle. Dieser wird nach Auskunft von Christopher Wirth voraussichtlich Mitte Oktober beginnen. 

Harald J. Munzinger

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