Montag, 23.11.2020

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Auch 2021 kein Heimatfest in Neustadt an der Aisch

Corona-Pandemie lässt ebenfalls den Weihnachtsmarkt nicht zu - 22.10.2020 20:39 Uhr

Auf die Neuauflage des in diesem Jahr ausgefallenen Heimatfestes muss bis mindestens 2022 gewartet werden. Die Covid19-Pandemie schließt größere Veranstaltungen wie etwa den Umzug durch ein dichtes Zuschauerspalier aus.

22.10.2020 © o.n.


Sie ließ nach schon weit fortgeschrittenen Vorbereitungen das Heimatfest 2020 mit dem Neustadt-Treffen platzen, das Anfang Juli stattfinden sollte. Für das Treffen der "Neustadts in Europa" schied ein Nachholtermin 2021 aus, da es da schon in Neustadt/Holstein geplant ist. War zunächst ein Heimatfest Mitte September 2021 vorgesehen, ist dieses nun schon frühzeitig abgesagt. Es wäre auch mit Rücksicht auf die vorbereitenden Arbeitsgruppen mit vielen älteren Mitgliedern und traditionell großen Besucherzahlen nicht zu verantworten, ließ Bürgermeister Klaus Meier zur schweren Entscheidung wissen,

Aufgrund der Corona-Pandemie könne auch der beliebte Neustädter Weihnachtsmarkt dieses Jahr leider nicht in der gewohnten Form am zweiten Adventswochenende stattfinden. Einlasskontrollen, Einbahnstraßen und Kontaktaufnahmen seien nach der Mitteilung im Stadtrat in der Altstadt "einfach nicht durchführbar". Allerdings bemühe sich das Kulturamt alternativ um die Organisation von "Neustädter Adventswochen". Mit einzelnen im Stadtgebiet verteilten Buden solle "in der Stadt weihnachtliche Stimmung verbreitet werden", so der Erste Bürgermeister. Bei Vereinen als Betreiber liefen aktuell Anfragen

"Ob und wie die Idee dann umgesetzt werden kann ist noch unklar und kann sich leider in Zeiten steigender Infektionszahlen und verschärfter Hygienebestimmungen jederzeit wieder ändern" machte Meier deutlich. Vor diesem Hintergrund dürfte auch das im Stadtrat angesprochene Thema Kirchweih 2021 zu betrachten sein.

Der Bürgermeister informierte das Gremium darüber, dass insgesamt 13 Projekte innerhalb der "Kommunalen Allianz NeuStadt und Land" durch die finanziellen Mittel des Freistaates Bayern und mit der Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung gefördert werden Konnten. Die Projekte entsprächen einer Gesamtinvestition von rund 150.000 Euro.

Hintergrund für diese Förderung sei ein sogenanntes Regionalbudget der Ländlichen Entwicklung in Bayern, die es der Kommunalen Allianz ermögliche, eigenverantwortlich jährlich Kleinprojekte zu fördern, die den Zielstellungen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts der Kommunalen Allianz entsprächen. Dabei gehe es unter anderem um "attraktive und lebendige Ortskerne, Natur-, Umwelt und Klimaschutz oder auch um touristische Infrastrukturmaßnahmen.

Durch die Mitgliedschaft der Kreisstadt bei der "Kommunalen Allianz NeuStadt und Land" konnten drei Maßnahmen mit einer stattlichen Fördersumme ermöglicht werden: So wurden bauliche Maßnahmen und Einrichtungen für das Jugendhaus Unternesselbach

gefördert, ebenso eine Ruhebank in Birkenfeld und die neue Bestuhlung des Dorfgemeinschaftshauses in Diebach.

Nach dieser äußerst erfolgreichen ersten Förderperiode strebt die Allianz auch eine Teilnahme für das Jahr 2021 an. Es wird also voraussichtlich für nächstes Jahr wieder die Möglichkeit geben, Anträge zu stellen. Der Aufruf erfolgt ab Ende des Jahres sowohl über den Rathausboten als auch über die Internetseite der Allianz www.neustadtundland.de. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent der Nettokosten. Antragsteller können sowohl Gemeinden, Vereine, Verbände und Stiftungen als auch natürliche Personen aus den Mitgliedskommunen der "Kommunalen Allianz NeuStadt und Land" sein.


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nb

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