Mittwoch, 14.04.2021

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Ausbildungs-Kampagne gestartet

Wirtschaftsförderung schafft Plattform für Bewerbungen - 04.03.2021 13:33 Uhr

Da die Corona-Pandemie Ausbildungsplatzbörsen mit Kontakten zwischen Jugendlichen und Betrieben ausschließt, bietet die Wirtschaftsförderung auf ihrer Homepage einen Überblick freier Ausbildungsplätze.

04.03.2021 © o.n.


"Viele Unternehmen haben in diesem Ausbildungsjahr aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie Schwierigkeiten mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten und ihre Ausbildungsplätze zu bewerben. Ausbildungsbörsen konnten nicht durchgeführt werden, der persönliche Zugang zu den Schulen ist nicht möglich. Deshalb sind ungewöhnlich viele Ausbildungsplätze derzeit noch nicht vergeben", weiß man bei der Wirtschaftsförderung. Gerade in der jetzigen Situation sei es den Firmen sehr wichtig, selbst auszubilden, um ihren zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Daher hätten Schüler jetzt noch die Chance sich einen hochwertigen Ausbildungsplatz zu sichern.


Bei der Ausbildungsmesse über die berufliche Zukunft informieren


Gleichzeitig sind viele Schüler der Abschlussklassen noch ohne Ausbildungsvertrag und wissen nicht, wie sie an die erforderlichen Informationen kommen können". Um Schüler und Betriebe gleichermaßen zu unterstützen, hat die Wirtschaftsförderung des Landkreises die Unternehmer gebeten, noch freie Ausbildungsplätze zu melden. Dieses Angebot wurde von vielen Betrieben, die noch dringend Auszubildende suchen, dankend angenommen und so konnte ein umfassendes Angebot zusammengestellt werden.

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20. Ausbildungsmesse lockt tausende Besucher nach Forchheim

Nicht einmal der Coronavirus konnte tausende Besucher davon abhalten, sich auf der 20. Ausbildungsmesse des Landkreises Forchheim im Beruflichen Schulzentrum über ihre Zukunft zu informieren. Die Handwerksmeister, Filialleiter oder Karriereberater waren von neugierigen Jugendlichen und deren Eltern umlagert. An einigen Ständen konnte man auch gleich ausprobieren, wie es sich anfühlt, Holz zu bearbeiten, einen Tisch zu decken oder ein Mischpult zu bedienen. Die NN haben einen kleinen Rundgang durch die Messehallen gemacht.


Die noch verfügbaren Plätze sind ab sofort auf der Homepage www.aubiboe.de abzurufen. Hier findet man eine Kurzbeschreibung des Unternehmens, das Ausbildungs- und Praktikumsangebot sowie den jeweils zuständigen Ansprechpartner. Zeitnah wird auch eine Broschüre mit allen Unternehmen und deren Angeboten zum Download bereitgestellt.


Erste digitale Ausbildungsbörse: Hürden für Schüler offenbar zu hoch


"Das Angebot ist breit gefächert und bedient alle Branchen. Über 50 namhafte Unternehmen aus der Region bieten etwa 65 unterschiedliche Ausbildungsberufe an und hoffen auf Nachfragen von Seiten der Schüler und natürlich auch auf ernstgemeinte Bewerbungen", so Karin Kerling in der Pressemitteilung der Wirtschaftsförderung. Für den Herbst hofft man dann wieder turnusgemäß die gewohnte Ausbildungsplatzbörse durchführen zu können – "soweit es die Pandemielage dann zulässt".

nb

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