Dienstag, 25.02.2020

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"Berufe-Speed-Dating" begeisterte

Diespeck: Chancen in Handwerk und Dienstleistung vorgestellt - 19.11.2019 12:36 Uhr

Der achten Jahrgangsstufe der Mittelschule Diespeck war Gelegenheit gegeben, sich bei einem „Speed-Dating“ über Handwerks- und Dienstleistungsberufe zu informieren. © ConnectUs


"Die Verdienstmöglichkeiten werden sich infolge des abzusehenden Mangels an Handwerkern und Dienstleistern positiv entwickeln - das allein bringt schon der Wettbewerb mit sich" wurde dabei den Schülerinnen vermittelt und deutlich gemacht; "Häuser und Gärten werden nicht aus dem 3-D-Drucker entstehen können – es braucht immer noch Köpfe, Herzen und vor allem Hände dafür".

So war es denn auch ein Anliegen der Unternehmen im Verein "ConnectUs" die eigene Begeisterung für den ausgeübten Beruf an die Jugendlichen der achten Klassenstufe weiterzugeben und so gleichzeitig eine Wertschätzung von Ausbildungsberufen zu transportieren.

In einem Brainstorming entstand die Idee, die Berufsinformation mit einem Speed-Dating zu beginnen und in einem zweiten Teil die Berufe zum Anfassen zu präsentieren. Im "Speed-Dating" konnten gegenseitig Fragen gestellt und dadurch Neugierde auf die Person oder den Beruf geweckt werden. Nach 90 Sekunden wurde der Platz gewechselt und so konnte jeder Schüler und jede Schülerin mit jedem Unternehmer sprechen. "Für alle Beteiligten, sowohl die 18 Unternehmer als auch 35 Schüler, war dies eine völlig neue Erfahrung, die bei jedem der Beteiligten ganz individuelle Gefühle ausgelöst hat. Genauso sollte es auch sein", berichtete Kerstin Gruber, zweite Vorsitzende des Vereins "ConnectUs" von einem gelungenen Experiment.

Schulleiterin Karin Dornauer, Konrektor Ulrich Schöttle sowie die Klassenlehrer der achten Jahrgangsstufe waren von der Art der Veranstaltung begeistert. "Den Schülern hat die anfangs sehr konzentrierte, später lockere Art der Veranstaltung bei der Auswahl ihres künftigen Berufes ein Stück weiterhelfen können – und wenn es bei manchen möglicherweise auch eine klare Ausschlussentscheidung war", so Kerstin Gruber.

nb

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