Vielfalt der Kultur

Blick in das Programm der „NeuStadtHalle“

12.10.2021, 17:11 Uhr
Mit einem abwechslungsreichen Programm nimmt das Unterhaltungsschiff „NeuStadtHalle“ wieder Fahrt auf.  Foto: o.n.

Mit einem abwechslungsreichen Programm nimmt das Unterhaltungsschiff „NeuStadtHalle“ wieder Fahrt auf. Foto: o.n. © o.n.

Schon tagszuvor meldet sich der Neustädter Kulturverein mit gleich mehreren Künstlern zurück, die mit einer vielseitigen, von Brigitte McNeill launig moderierten Revue belegen: „Uns gibt es auch noch“. Das gilt für Victoria Pohl & Bettina Langmann, die „KerwaBlosn“, die „Glamouretten“, das „Leo Gussner Quintett“, das „KlarinettenQuartet Scorzonera“, „The Rovers“, das Ensemble "Nauswärts" sowie Udo Lang und Stefan Stefan Sell. Mehr Kulturregion geht nicht!

Wegen der Corona-Pandemie abgesagt hat das Konzertbüro Augsburg das am 28. Oktober geplante Gastspiel des „Addnfahrers“, das auf den 23. September 2022 verschoben wird. Die Karten behalten für den neuen Termin ihre Gültigkeit. Mit Stefan „Das Eich“ Eichner ist ein auch mit seiner Rundfunksatire in der Region vertrauter Gast auf der Bühne der „NeuStadtHalle“, auf der er am 6. November Reinhard Mey spielt und sich mit einem abendfüllenden Chanson-Programm einen eigenen Wunsch erfüllt. Dafür hat Stefan Eichner neben Klassikern von Reinhard Mey wie „Über den Wolken“ auch dessen Songs „aus der zweiten und dritten Reihe“ ausgewählt, „die gespielt werden müssen“.

Von Kammermusik bis „Biermoos“

„Kammermusikalische Raritäten“ bietet am 7. November in einem weiteren „pro musica“-Konzert das „ensemble sonorizzonte“ und am 9. November heißt es endlich wieder Kindertheater: „Der gestiefelte Kater“ wird ab 15 Uhr kleine wie große Besucher in seinen Bann ziehen. Am 26. November werden die „Well-Brüder aus´m Biermoos“ für einen „bairischer Abend der besonderen Art mit pointierten satirischen Texten und unterhaltsamer neuer Volksmusik sorgen und dabei „das politische Geschehen Bayerns und dem Rest der Welt aufs Korn nehmen“.

Schon am nächsten Tag sorgt die Band „Bobbin’B“ für einen satten Sound in der „NeuStadtHalle am Schloss“. Die seit 1985 aktive Musikgruppe aus Aschaffenburg hat ihre Wurzeln im Rock’n Roll und Rockabilly der 1950er Jahre, integriert aber auch Elemente aus Ska, Swing, Punk und Pop, hat über 5.000 Konzerte gespielt und über 1000.000 Exemplare ihrer bisher zwölf Alben verkauft. Am 4. Dezember kommen mit Ines Procter die Kabarettfreunde auf ihre Kosten, am 16. Dezember wird zu einem Kindermusical in die „NeuStadtHalle“ eingeladen, auf deren Bühne am 17. Dezember der Verwandlungskünstler schlechthin, Helmut Schleich, in vielen Rollen für ein besonderes Kabarettvergnügen sorgen wird.

Mit „pro musica“ über die Jahresschwelle

Mit Flöten- und Harfenklängen aus vier Jahrhunderten lässt der Förderkreis „pro musica“ am 29. Dezember sein Jahresprogramm ausklingen und hat dazu Chen Shen (Flöte) und Anton Mangold (Harfe) eingeladen. Gleich zweimal wird „pro musica“ am 16. Januar (12 und 17 Uhr) zum schon traditionellen „Neujahrskonzert“ mit dem Kammerensemble des Würzburger Kammerorchesters einladen. Das Jahresprogramm der „NeuStadtHalle“ beginnt schon am 6. Januar mit einer Multivisionsreise nach Norwegen mit zwei „Startzeiten“ um 17 und 20 Uhr. Nach einer mitreißenden Premiere Mitte Juli erfährt wird das Musikkabarett der „BR-Brettl-Spitzen“ am 15 Januar eine Neuauflage. Luise Kinseher ist am 30. Januar in der Kreisstadt zu Gast, in der am 20. Februar „pro musica“ seine Konzertreihe mit Werken vergessener jüdischer Komponisten der Romantik fortsetzt, dargeboten vom „Gernsheim-Duo“. Ferner stehen das „Klenke-Quartett“ am 6., eine Johnny Cash Show am 17. und Saso Avsenik mit seinen Oberkrainern am 27. März im Neustädter Kulturkalender des ersten Quartals 2022. Über diesen und weitere Veranstaltungen und den Kartenvorverkauf informiert die städtische Homepage (www.neustadt-aisch.de).

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