Bürgerstiftung spendet an Kolpingjugend und Bücherei

21.2.2017, 17:25 Uhr
Für den Stiftungsrat überreichten Rudolf Born, Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß und Vorsitzender Matthias Mandel die Spendenschecks an Beate Pfänder, Florian Boguth und Elene Schuster (v. l.) gemeinsam mit dem Dritten und dem Zweiten Bürgermeister Wolfgang Stotz und Werner Stieglitz (v. r.).

Für den Stiftungsrat überreichten Rudolf Born, Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß und Vorsitzender Matthias Mandel die Spendenschecks an Beate Pfänder, Florian Boguth und Elene Schuster (v. l.) gemeinsam mit dem Dritten und dem Zweiten Bürgermeister Wolfgang Stotz und Werner Stieglitz (v. r.). © Harald Munzinger

Helfen zu können, "wenn's wo brennt", ist das Ziel der vor rund einem Jahr gegründeten Bürgerstiftung, die von der Gemeinde mit 10.000 Euro ausgestattet wurde. Zwar ist das Kapital durch die "Zustiftung" des Vermögens bei einer Vereinsauflösung unterdessen auf 12.500 Euro angewachsen, doch lassen sich bei aktuellen Zinssätzen daraus keine Gewinne erwirtschaften, die eine nachhaltige Förderung von Projekten und Ideen ermöglichen würden. Dies erfolgt aus Spendenrücklagen ließ der Vorsitzende des Stiftungsrates, Matthias Mandel, wissen.

Investition in die Bildung

Da im ersten Jahr 2650 Euro gespendet worden waren, kam dies nun der Kolpingjugend zugute, von der sich Elene Schuster und Florian Boguth freuten, nach einem Wasserschaden Mobiliar ersetzen und weiteres Material beschaffen zu können. Dass in Büchereien und damit in die Bildung Stiftungsgelder stets bestens investiert sind, mochte die Leiterin der evangelischen Bücherei, Beate Pfänder, dankbar bestätigen.

Die Spendenübergabe sollte für den Stiftungsrat mit den beiden stellvertretenden Bürgermeistern Wolfgang Stotz und Werner Stieglitz, Vorsitzendem Mandel sowie Gemeinderat Rudolf Born und für Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß Anlass sein, für die Unterstützung der Stiftung zu werben. Schließlich wisse man hier, dass die Gelder von Zustiftungen und Spenden vor Ort und direkt bürgerschaftlichem Engagement zugutekämen und nicht in Administrationen von Institutionen oder Organisationen versickerten.

Stiftung will weiter Geld spenden

Man wolle auch nach dem Motto "Vermögen stiften bedeutet Zukunft gestalten" auch die nächsten Jahre "unabhängig von kommunalen Instanzen auf Dauer zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger wirken", betonte der Stiftungsratsvorsitzende Matthias Mandel. Dass es dazu der Unterstützung aus der Bevölkerung bedarf, müsse in dieser verankert werden, sprach Bürgermeisterin Dr. Kreß von einer "Sache, die wachsen muss". Verbunden mit dem Bewusstsein, dass Stifter und Spender auch schon mit kleinen Beträgen nachhaltig Gutes tun können. Wozu mit Erich Kästners Worten gilt: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!"

Die Bürgerstiftung, über die man sich bei der Gemeinde oder den Stiftungsexperten der Sparkasse im Landkreis ausführlich informieren kann, will unter anderem im öffentlichen Gesundheitswesen, in der Jugend- und Altenhilfe, in Kunst sowie Kultur und Denkmalpflege, Erziehung, Volks- und Berufsbildung und Studentenhilfe, in Umwelt- und Naturschutz sowie Landschaftspflege, in der Freien Wohlfahrtspflege, in Sport, Tierschutz, Heimatpflege und -kunde sowie Wissenschaft und Forschung, Religion und Mildtätigkeit oder für kirchliche Zwecke "zum Wohl der Bevölkerung der Gemeinde Markt Erlbach tätig" sein.

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