Mittwoch, 13.11.2019

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Das klingende Schloss

Seehauskonzert-Reihe beginnt am - 03.05.2019 14:05 Uhr

In der Kapelle mit ihrer ausgezeichneten Akustik wird die Schloss-Seehaus-Konzertsaison an Christi Himmelfahrt von Jan Weinhold (Cembalo/Clavichord) und dem Tenor Jan Kobow eröffnet. © Harald Munzinger


Gastgeber und Organisator der überregional vielbeachteten Kulturprogramme ist Jan Kobow, mit Ingrid Laux Besitzer von Schloss Seehaus. Ein gemeinnütziger Verein fördert das Schloss als lebendiges Kulturgut für die Region, kümmert sich um dessen aufwendigen Erhalt und freut sich über neue Mitlieder ebenso wie über Spenden.

Das Eröffnungskonzert an Christi Himmelfahrt (30. Mai, 18 Uhr) gestalten Jan Weinhold (Cembalo/Clavichord) und der Tenor Jan Kobow unter dem Titel „Bach, sein erster Sohn und sein letzter Schüler" mit Werken von Johann Sebastian, Bach, Wilhelm Friedemann Bach, Johann Gottfried Müthel und Carl Philipp Emanuel Bach.

Den Besucher bietet sich eine seltene Gelegenheit, barocke Musik für Tasteninstrumente früher sagte man „Clavier“) sowohl auf dem Cembalo als auch auf dem Clavichord zu erleben. „Und all dies in der akustisch hervorragenden Kapelle und von einem der fesselndsten Interpreten auf diesem Gebiet, dem Cembalisten Jan Weinhold“, wie das Konzert angekündigt wird.

Jan Kobow tritt in einem der ungewöhnlichsten Stücke Carl Philipp Emanuel Bachs, der „Hamlet-Fantasie“, dem Cembalisten zur Seite: „Eine wirklich rätselhafte Komposition, die an Modernität kaum zu überbieten ist“, und für den erste Höhepunkt der Seehaus-Konzerte 2019 sorgen wird.

Ebenfalls in die Kapelle eingeladen wird am Pfingstsonntag um 19.30 Uhr „Time Stands Still“ mit „Cantus Thuringia“. Anna Kellnhofer und Margaret Hunter (Sopran), Christoph Dittmer (Countertenor) / Benjamin Glaubitz (Tenor) und Carsten Krüger (Bass) bieten mit Sylvia Müller (Blockflöte), Andreas Arend (Laute), Dietrich Haböck (Viola da Gamba) und Mikhail Yazhembovskiy ( Orgel und Cembalo) Kompositionen von John Dowland, Henry Purcell und Matthew Locke (Elisabethanisches Zeitalter bis Barock) dar. „The consent of speaking harmony” nennt Dowland die Verbindung zwischen der Laute und der menschlichen Stimme. Auch die Blockflöte, damals in ihrer Blütezeit, leuchtet hier in all ihren Facetten. Dowlands berühmte „Nachfolger“ Purcell und Locke führen seine Ideen „weiter zu einer Blütezeit der englischen Kompositionskunst, die von Meditation und Melancholie gekennzeichnet ist – als starke Kontrapunkte für heutige Ohren einer modernen, eiligen Welt“.

Kartenbestellungen sind unter info@schloss-seehaus.de oder Telefon 09165/541 möglich. Der Kartenvorverkauf erfolgt in der Buchhandlung Seehars in Uffenheim sowie in den Buchhandlungen Dorn in Neustadt/Aisch und Bad Windsheim. Karten an der Abendkasse kosten 19/17 Euro, für Vereinsmitglieder 15 Euro.

Für Dienstag, 18. Juni, kann das Kammerkonzert mit Traversflöte mit „ Laflamme“ und für Sonntag, 30. Juni (15 Uhr) Kinderkonzert unf Puppenspiel „Himmel der Tiere“ vorgemerkt werden. Am 13. Juli wird wieder zu einer „Festlichen Weinprobe mit Tafelmusik“ eingeladen, am 14. Juli, zur Teilnehmer-Matinée der Streichquartette (12 Uhr), am 19. Juli zum Konzert mit dem Leierensemble, am 21. Juli zum Festkonzert zur Orgeleinweihung und am 26. Juli zu einem weiterem Konzert des „Slotkoores“. Im August steht am 10.8. das Teilnehmerkonzert Gesang und Hammerklavier auf dem Programm. Der Fränkische Sommer“ beschließt seine Veranstaltungsreihe mit den „Wandelkonzerten auf Seehaus“ am Sonntag, 11. August, ab 16 Uhr . Lieder, Duette und Claviermusik erklingen am 7. September, und am 12. September wird zu „Ein Freund, ein Trunk“ eingeladen, am 17. September zum Saisonfinale mit einem Orgelkonzert mit Orgelführung.

nb/hjm

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