Dienstag, 12.11.2019

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Debütroman von Ute Schelhorn

Lesung lockte viele Zuhörer in das "Museumscafé" - 18.10.2019 10:31 Uhr

Die Autorin Ute Schelhorn zog beim Lesen aus ihrem Debütroman die große Gästeschar im "Museumscafé" in ihren Bann. © Gabriele Grassl


Den Wunsch, ein Buch zu schreiben, hegte Ute Schelhorn nach ihrer Schilderung schon lange Zeit. Im Frühjahr dieses Jahres wurde ihr Werk "Wiedersehen im nächsten Leben" veröffentlicht.

"Eine zum Nachdenken anregende Liebesgeschichte". So könnte man den Inhalt kurz zusammenfassen. Doch der Roman weist weitaus mehr Facetten auf. Der erste Teil spielt im Jahr 2015 in Bamberg und beschreibt den Berufsalltag einer jungen Polizistin. Wen wunderts, dass in einer Bischofsstadt auch die Kirche auftaucht und mächtig "mitspielt".

Eine unerwartete Begegnung mit einem David löst ganz besondere Gefühle in der jungen Polizistin aus. Vieles erlebt sie, was sie sich nicht erklären kann. Eine Liebesgeschichte, die für die junge Polizistin immer verworrener und komplizierter wird.

Dann geschieht ein Zeitensprung. Es geht zurück ins Jahr 1944. Dazu recherchierte die Autorin im Stadtarchiv Bamberg und lässt hier die Spuren mit einfließen, die der zweite Weltkrieg auch in Bamberg hinterließ. In dieser zweiten Hälfte des Buches rundet sich die Geschichte ab und der Kreis schließt sich. Ein Wiedersehen im nächsten Leben! Liebe, die die Zeiten überdauert hat und zeigt, dass sich Warten über den Tod hinaus lohnt.

Gespannt lauschten etwa 30 ZuhörerInnen der Autorin während ihrer Lesung aus ihrem außergewöhnlichen Roman. "Reinkarnation" ist doch immer auch ein Thema, das Zündstoff birgt. Die Stimmung der einzelnen Kapitel griff Rebecca Schelhorn passend auf und erzeugte durch ihre ausdrucksstarke Stimme "Gänsehaut" bei den Zuhörern.

dh

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