Freitag, 26.02.2021

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"DieDiedschi“ liest aus ihrem Buch "Fix-ä-ferdi“

Doppelte Freude für Senioren - 11.09.2020 16:22 Uhr

Viel Freude bereitete Daniela Berger, alias „DieDiedschi“ Senioren bei ihren Lesungen in Diespeck.

11.09.2020 © nb


„Wie schön, dass wieder Veranstaltungen stattfinden und Abwechslung geboten wird!“, natürlich unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften. Das meinten nicht nur die Zuhörer, sondern auch Carola Grimm, die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Diespeck. Seit zwei Jahren hat sie dieses Amt inne und ist seitdem laufend aktiv, um immer wieder neue Angebote und Veranstaltungen für die Senioren der Gemeinde Diespeck zu finden.

Dabei war sie auf das kürzlich erschienene Buch „Fix-ä-ferdi“ der Neustädter Autorin Daniela Berger gestoßen: „Das wäre doch was!“ Gesagt, getan. Kurzerhand wurde ein Seniorennachmittag organisiert, der zunächst mit einer Lesung in der Tagespflege begann. Im Anschluss ging es direkt weiter, in das gegenüberliegende „Martin-Luther-Haus“.

Die zum - Teil wahren - fränkischen Anekdoten berührten die Bewohner auch dort, und ließen sie mit der Sonne um die Wette strahlen. Gott sei Dank, denn er erste Termin, der für die Lesungen vorgesehen war, musste wegen starkem Wind vor zwei Wochen abgesagt werden. „Gerne wieder“, „Schee wars“, „Dangschee!“ Mit diesen Worten verabschiedeten sich das Publikum, die Autorin und die Seniorenbeauftragte, die schon Ideen für weitere Veranstaltungen mit Daniela Berger hat.

Geschichten mitten aus dem Leben

Die verriet, dass sie das Leben allgemein und Alltagsbegegnungen zu ihren Texten in einer bunten Mischung aus lustigen Episoden und besinnlichen Momenten wie auch traurigen Erfahrungen inspirierten. Sie habe schon immer gerne geschrieben, lässt die in der Nähe von Dachsbach aufgewachsene Autorin wissen, die unter dem Spitznamen „dieDiedschi“ aus der Schulzeit Mitte des Jahres ihre gesammelten Geschichten in ihrem Buch „Die Diedschi is fix-ä-ferdi“ veröffentlichte.

Nachdem auch sie Corona zu einer Pause ihrer beliebten Lesungen unter anderem in der Veranstaltungsreihe „Lauschen und Lachen“ gezwungen hatte, rief Daniela Berger Ende April in Kooperation mit dem Neustädter Freiwilligenzentrum „mach mit!“ den Podcast „Frangn digidol“ mit ins Leben. Auf „Spotify“ oder der Internetseite des Zentrums liest sie die Mundarttexte aus ihrem Buch und hofft mit den Geschichten aus dem Leben verschiedene Generationen zu erfreuen. So wie nun auch bei den wieder möglichen Lesungen. Weitere Informationen gibt es im Internet. Im Bezug auf den Buchtitel rät Daniela Berger allen, die „ab und zu amol fix-ä-ferdi“ sein sollten, dass dann „mei Büchla genau richdi kummd. Es soll Schbass und Underhaldung brenga. Und des in der schennsden Schbroch der Weld: Frängisch!“


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nb

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