Freitag, 28.02.2020

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Ein Meilenstein gefeiert

Engagiertes Neustadt bei „Selbstverständnis“-Unterzeichnung - 07.10.2019 19:02 Uhr

Dorothea Hübner und Agatha Ludwig (v. r.) beim bundesweiten Netzwerktreffen unter dem Schirm der „Engagierten Stadt“. © Henning Schacht


Was sind die Werte und Ziele, die alle „Engagierten Städte“ einen? Diese Frage wurde auf dem Netzwerktreffen des Programms „Engagierte Stadt“ mit der Verabschiedung des Selbstverständnisses beantwortet. Mit dieser feierten über 100 Teilnehmern in Paretz/Brandenburg einen Meilenstein, so die Leiterin des Freiwilligenzentrums, Dorothea Hübner, die mit Netzwerkkoordinatorin Agatha Ludwig an dem Treffen teilnahm. Dieses Selbstverständnis ist das Ergebnis einer einjährigen Zusammenarbeit verschiedener Engagierter Städte aus ganz Deutschland und bündelt gemeinsame Grundsätze, Überzeugungen und Maßnahmen in den „Engagierten Städten“.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildeten die Signierung des Selbstverständnisses durch die Sprecher der „Engagierten Städte“ und die anschließende Überreichung des Werkes an Michael Tetzlaff, den Leiter der Abteilung „Demokratie und Engagement“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Selbstverständnis vereint die wichtigsten Aspekte, die alle „Engagierten Städte“ auszeichnen und sie verbinden. Teile davon sind die von Anfang an im Fokus stehende trisektorale Zusammenarbeit sowie die Förderung von Engagement und Beteiligung.

Ein tolles Ergebnis der Zusammenarbeit

Der Sprecher der Steuerungsgruppe, Sven Tetzlaff: „Die Verabschiedung des Selbstverständnisses ist ein tolles Ergebnis aus vier Jahren Zusammenarbeit im Programm Engagierte Stadt. Es zeigt konkret, dass Bausteine wie die Kooperation der verschiedenen Akteure auf Augenhöhe, gemeinsame Zielentwicklungen und verbindliche Absprachen unabdingbar für die erfolgreiche Arbeit vor Ort sind.“

Die Sprecher der „Engagierten Städte“ zeigen sich begeistert, weisen aber auch darauf hin, dass damit nicht die ganze Arbeit getan ist: „Wir sind stolz auf die Verabschiedung des Selbstverständnisses und den Aufbruch in eine bundesweite Bewegung. Gleichzeitig ist damit nicht alles geschafft und die weitere Förderung von Engagement und Beteiligung bleibt essentiell“, so Jochen Beuckers. Marion Zosel-Mohr ergänzte: „Die Möglichkeit zur Beteiligung an Entscheidungsprozessen, das Wissen um Anlaufstellen und die Anerkennung von Engagement sind von zentraler Bedeutung. Ebenso wichtig ist der regionale und bundesweite Austausch auf allen Ebenen – so kann garantiert werden, dass die Engagierte Stadt ein bundesweites Lernnetzwerk bleibt.“

Förderung von bürgerschaftlichem Engagement

Seit 2015 fördert das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ bürgerschaftliches Engagement in 50 ausgewählten Städten und Gemeinden Deutschlands: Vom Engagement des Einzelnen zu einer Verantwortungsgemeinschaft, die bürgerschaftliches Engagement vor Ort fördert und dafür verlässliche Strukturen entwickelt. Gleichzeitig werden auf der lokalen Ebene neue Formen der strategischen Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft auf Augenhöhe erprobt.

Dem Förderkonsortium gehören neben dem Bundesfamilienministerium, die Bethe-Stiftung, die Bertelsmann Stiftung, die Breuninger Stiftung, die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung an. Weitere Informationen sind unter www.engagiertestadt.de zu finden.

nb

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