Stadtratsthemen

Einkaufssamstag mit Attraktionen in Neustadt

17.6.2021, 17:55 Uhr
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Auch wenn die "Lange Kultur- und Einkaufsnacht" erneut abgesagt werden musste, soll es am 17. Juli Attraktionen in der Innenstadt und damit Anlass zur Freude geben. © o.n.

Die Planungen dazu seien bereits angelaufen, ließ Erster Bürgermeister Klaus Meier wissen. Zur Unterstützung des heimischen Einzelhandels und Gastgewebes wolle die Stadt in enger Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft "NEA-Aktiv" in Verbindung mit dem zweiten Themenmarkt des Jahres zu einem "langen Einkaufs-Samstag mit verschiedenen Programmpunkten und Attraktionen in der Innenstadt" einladen.

War am 10. Februar vom Stadtrat zur Förderung der lokalen Wirtschaft beschlossen worden, auf die Parkgebühren in der Innenstadt, mit Ausnahme des Parkplatzes "Zentrum" und des Parkdecks "Parkstraße" für die Dauer von maximal einer Stunde zu verzichten, wird diese Frist zum 30 Juni enden. Der Verzicht auf die Parkgebühren sollte bis vier Wochen nach Wiedereröffnung der Ladengeschäfte in der Innenstadt gelten. Ab dem 1. Juli werden also in der Innenstadt wieder die üblichen Parkgebühren zu entrichten sein.

Das seit dem 8. März auf den Parkplatz Zentrum und dem Parkdeck eingeführte Handyparken steht dann den Verkehrsteilnehmern auch auf den innerstädtischen und somit allen von der Stadt Neustadt/Aisch bewirtschafteten Parkplätzen zur Verfügung. Die Parkscheinautomaten werden mit Hinweisen auf den mobilen Parkschein bestückt.

Projektfonds Innenstadtbelebung beantragt

Die Kreisstadt hat im Rahmen der Ausschreibung des Sonderfonds "Innenstädte beleben" des Bayerischen Staatsministeriums für Bauen, Wohnen und Verkehr einen Projektfonds "Entwicklung und Belebung der Innenstadt" beantragt. Der Projektfonds soll mit einer Summe von 150.000 Euro für die Jahre 2021/22 ausgestattet werden. Darin sind verschiedene Einzelmaßnahmen gebündelt, die beispielsweise vor dem Hintergrund der wachsenden Leerstands-Problematik unverbindliche und kostenfreie Erstberatungen für Immobilienbesitzer vorsieht. Weiterhin soll der Projektfonds zum Thema Digitalisierung Beratungs- und Coaching-Angebote für den Einzelhandel und Schulung von Unternehmern zu digitalen Themen beinhalten ebenso wie eine konzeptionell komplett neue, moderne Stadtmarketinghomepage und Outdoor-Stelen als zusätzliche Infopoints und Werbeplattformen.

Zur Attraktivitätssteigerung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum ist die Inwertsetzung bereits bestehenden "GRÜNs" in der Innenstadt ebenso vorgesehen, wie Straßenschmuck, ansprechende Neugestaltung von Grünflächen in der Innenstadt oder zusätzliche Pflanzkübel als Begrünung. Weiterhin ist eine einheitliche moderne Stadtmöblierung für Verweil- und Wohlfühlzonen ebenso geplant wie einheitliche Fahrradständer und eventuell auch diverse Gebäudebeleuchtungen.

Zusätzlich ist in Abstimmung mit der Werbegemeinschaft "NEA-Aktiv" ein Auftaktfest nach dem Lock-Down im Herbst vorgesehen. Trotz des äußerst engen Zeitfensters für die Beantragung konnte nach Mitteilung im Stadtrat das Projekt fristgerecht eingereicht werden. Die Bescheidung durch die Regierung von Mittelfranken soll voraussichtlich im Juli erfolgen.

Nur in zwei Ortsteilen Wahllokale

Auf geteilte Meinungen stößt die Konsequenz, nach starker Zunahme der Briefwähler die Anzahl der Wahllokale in den Ortsteilen zu reduzieren. Bei der letzten Kommunalwahl (2020) sei nur in sechs der acht Ortsteile die erforderliche Anzahl von 50 Urnenwählern knapp erreicht worden. Lediglich in den Ortsteilen Unternesselbach und Schauerheim sei die erforderliche Mindestanzahl der Urnenwähler deutlich überschritten worden, ließ Bürgermeister Meier wissen. Da bei einem Unterschreiten der Anzahl von 50 Urnenwählern in einem Wahllokal die Auszählung der Wahl zur Wahrung der Anonymität nur zusammen mit einem anderen Wahllokal zulässig und nach aktuellen Prognosen bei der Bundestagswahl am 26. September die Anzahl der Briefwähler vor dem Hintergrund der Pandemie weiter zunehmen werde, hat die Verwaltung "eine Umfrage bei den Ortssprechern durchgeführt, um eine Meinungsbild zu einem Verzicht auf Wahllokale in den Ortsteilen bei der Bundestagswahl 2021 aufgrund der Corona-Pandemie zu bekommen".

Entschieden wurde schließlich, Wahllokale in der Stadt sowie in den Ortsteilen Schauerheim und Unternesselbach einzurichten. Die Wahlberechtigten der anderen Ortsteile sind auf andere Wahlbezirke zu verteilen. Dass dies nur auf diese Wahl beschränkt sei und man bei Normalisierung der Situation wieder Wahllokale auch in den anderen Ortsteilen einrichten werde, versicherte das Stadtoberhaupt.

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