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Montag, 30.11.2020

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Erste digitale Ausbildungsbörse: Hürden für Schüler offenbar zu hoch

Über 40 Unternehmen nahmen an der Ausbildungsbörse teil - 23.10.2020 14:54 Uhr

Für die nächste digitale Ausbildplatzbörse sind Änderung geplant, um das Resultat zu verbessern. Bei der Premiere fiel es „sehr gemischt“ aus.

23.10.2020 © Landkreis


Unter www.aubiboe.de konnte man alle teilnehmenden Ausbildungsbetriebe mit einer kurzen Beschreibung und deren Ausbildungsangebot einsehen. Von jeder Firmenbeschreibung aus war es dann möglich, sich direkt das gewünschte Zeitfenster zu buchen. „Selbstverständlich war dieser Service für alle Schüler kostenlos und es konnten beliebig viele Zeitfenster gebucht werden“, so der für den Ersatz der Präsenzmesse federführende Wirtschaftsförderer Michael Capek, der von einem „sehr gemischt“ ausgefallenen Ergebnis der ersten digitalen Ausbildungsplatzbörse berichtet.

Wenig Buchungen

Auf der einen Seite sei die Homepage www.aubiboe.de etwa 6.000 Mal aufgerufen und auch die Facebook-Seite circa 17.000 Mal (2.500 Mal wurde sich damit näher beschäftigt), Instagram rund 2.350 Mal und die Videos etwa. 2.000 Mal angeklickt worden. Auf der anderen Seite habe es nur 60 Buchungen für die Unternehmen gegeben. Capek: „Dadurch konnte nicht jeder ein Gespräch führen. Hier war doch die Hürde für die Schüler, alleine mit dem Personalverantwortlichen ein Gespräch zu führen, zu hoch“.

Trotz dieser Zahlen wollten die meisten Firmen nächstes Jahr wieder an einer digitalen Ausbildungsbörse teilnehmen, ließ der Wirtschaftsförderer des Landkreises wissen: „Es werden einige Änderungen eingeführt, um beispielsweise auch kleinere Gruppen zuzulassen und die Gesprächszeiten anzupassen.“ Neben der digitalen Ausbildungsbörse wurden 2.000 „Starthilfe“-Broschüren an Schüler der Abschlussklassen im Landkreis verteilt, in denen auch alle teilnehmenden Unternehmen mit einer kurzen Beschreibung und deren Ausbildungsangebot vertreten waren.

Michael Capek: „Zusammen mit dem hohen Interesse an den Firmenbeschreibungen auf der Homepage, hoffen wir im Nachgang auf ein erhöhtes Bewerbungsaufkommen. Die Wirtschaftsförderung würde gerne nächstes Jahr neben der überarbeiteten „Digital-Börse“ auch wieder eine Präsenzbörse anbieten, muss diese aber von Entwicklung der Corona-Pandemie und etwaigen Beschränkungen abhängig machen.


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nb

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