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Montag, 16.09.2019

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Exkursion in Gollhofen: Fledermäusen auf der Spur

Gemeinde und BN boten spannenden nächtlichen Ausflug an - 12.09.2019 18:29 Uhr

Doch bevor es zur Nachtwanderung ging, trafen sich die Kinder mit ihren Eltern in der Pfarrscheune. Dort stellte Moni Nunn die nachtaktiven Fledermäuse vor. So durften die Kinder spielerisch erraten, wie die Fledermäuse leben, wie sie mit Ultraschall jagen und was sie essen. Als die Referentin dann zeigte, wie klein einige Arten sind – die kleinsten Arten passen in eine Streichholzschachtel – staunten auch die Erwachsenen nicht schlecht.

Anhand von Schaukästen und Postern konnten die Besucher sehen, wie unterschiedlich die Fledermausarten sind. Ein besonderer Gast war dann der Hund von Moni Nunn. Dieser ist auf die Suche von Fledermäusen und ihren Spuren abgerichtet. Nachdem er vor der versammelten Runde sein können gezeigt hatte, ging es endlich nach draußen. Ausgerüstet mit verschiedenen Fledermausdetektoren machte sich die Gruppe auf die Suche nach den Fledermäusen.

Mit diesen Detektoren werden die Ultraschallgeräusche der Fledermäuse für den Menschen hörbar gemacht. Groß war die Begeisterung bei Jung und Alt, wenn es im Detektor gerauscht hat – dann war eine Fledermaus vorbeigeflogen. Besonders viele Fledermäuse wurden im Bereich der Klärteiche „gesichtet“. Hier ist das Nahrungsangebot für die nachtaktiven Jäger am größten.

Anhand der verschiedenen Laute konnte Moni Nunn die gehörten Fledermausarten in Gollhofen bestimmen und deren Besonderheiten erklären. Katja Krauß bedankte sich zum Abschluss der Wanderung für die abwechslungsreiche Moderation mit einer Spende für den Bund Naturschutz. 

nb

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