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Fieberzelt in Neustadt an der Aisch stellt den Betrieb ein

Initiative „Unser Soziales Bayern auch im Landkreis - 06.04.2020 21:00 Uhr

Der Betrieb im „Fieberzelt“ an der Klinik Neustadt wurde eingestellt. Foto: o.n.


Von den infizierten Personen befinden sich 80 in Quarantäne, 13 davon in den Kliniken des Landkreises. Nach Auskunft des Landratsamtes wurde nach der Inbetriebnahme des "Corona-Testzentrums" in Bad Windsheim der Betrieb des Fieberzeltes in Neustadt eingestellt. Die aktuelle Situation stellt die Gesellschaft vor größte Herausforderungen. "So sehr uns die Corona-Krise fordert und verunsichert, so sehr spüren und erleben wir, was wirklich wichtig ist im Leben: nicht alleine zu sein und zusammenzuhalten", wird in einer Pressemitteilung des Landkreises festgestellt, in dem die Initiative "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" umgesetzt wird.

Es sei enorm wichtig, dass auch für die älteren und hilfsbedürftigen Menschen und die Menschen mit Vorerkrankungen vor Ort eine Struktur aufgebaut werde, die unterstützende Hilfe leiste, wird dazu ausgeführt. Ältere Personen gehörten zur Risikogruppe. Wenn für diese Personen die Versorgung mit den lebensnotwendigen Materialen wie Nahrungsmitteln vor Ort sichergestellt werden könne, sei dies ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft. In vielen Gemeinden im Landkreis werde dies schon vorbildlich praktiziert. Nahezu in jeder Gemeinde laufe derzeit schon eine solche ehrenamtliche Arbeit, "um unsere älteren und hilfsbedürftigen Menschen vor Ort zu unterstützen, was in der aktuellen Corona-Lage unerlässlich ist".

Diese Unterstützung vor Ort wird zum Teil durch die jeweilige Gemeinde selbst beziehungsweise durch eine eingerichtete Nachbarschaftshilfe, durch Vereine, Pfarreien, Jugendorganisationen oder neue Organisationen engagierter Bürger, sichergestellt. Die jeweilige Gemeinde koordiniert dies, soweit sie nicht selbst die Unterstützung vor Ort übernimmt. Jeder einzelne Helfer leistet einen wichtigen Beitrag, diese große Herausforderung gemeinsam als Gesellschaft zu stemmen. Die hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger können sich an ihre jeweilige Gemeindeverwaltung wenden, dann wird ihnen der Ansprechpartner vor Ort für dieses Hilfsangebot in der Heimatgemeinde genannt.

Landrat Helmut Weiß: "Für den Einsatz zum Wohle der Menschen in unserem Landkreis spreche ich jeden Einzelnen der sich hier engagiert, meinen persönlichen Dank aus!" Durch den Freistaat Bayern wird für den Landkreis ein Betrag in Höhe von 60.000 Euro zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in Zeiten der Corona-Krise zur Verfügung stellt, welchen der Landkreis anteilig nach Einwohnerzahlen an die Landkreisgemeinden zum zweckdienlichen Einsatz vor Ort weitergeben wird.


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nb

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