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"Fränkischer Kulturrausch" bietet vielfältiges Programm

Breites Kunstangebot direkt vor der Haustür genießen - 02.02.2017 13:55 Uhr

Die Bürgermeister Bruno Thürauf, Friedrich Pickel und Uwe Emmert zollten mit ihrer Kollegin Dr. Birgit Kreß (v. l.) Kulturmanager Detlef Schemm (r.) und Karin Buchfellner viel Anerkennung. © Harald Munzinger


Denn mit seiner Markt Erlbacher Kollegin Dr. Birgit Kreß stimmten er sowie Friedrich Pickel (Trautkirchen) und Uwe Emmert (Wilhermsdorf) überein, dass in ihren Gemeinden – Obernzenn eingeschlossen – mit einem vielfältigen Programm "für Jeden etwas geboten" ist und "niemand mehr zum Kulturgenuss in die Stadt fahren" müsse. Dass sich dies noch etwas mehr im Bewusstsein der Bevölkerung festigen möge, begleitet der Wunsch ausverkaufter Veranstaltungen den Kulturrausch-Start 2017. 

Mit dem hochkarätigen Neujahrskonzert mit dem Johann-Strauß-Orchester Budapest in der Trautskirchner "St. Laurentiuskirche" hat er begonnen, Silvia Ferstl und Peter Huber vom Freilandtheater Bad Windsheim werden ihn wieder mit der Einstimmung auf die "staade Zeit" Anfang Dezember beschließen: den umfangreichen Veranstaltungskatalog, der es im fünften Jahr der kommunalen "Kulturrausch"-Kooperative in sich hat.

Da kommen Musikfreunde unterschiedlichsten Genres von Jazz-Classics über Irish Folk bis zu Harfenklängen ebenso auf ihre Kosten, wie die Fans von anspruchsvollem Kabarett mit großen Namen auf den kleinen Bühnen oder alle, die es zünftig wollen.

Natürlich gehen 500 Jahre Reformation auch an den "Kulturrausch"-Gemeinden nicht sang und klanglos vorbei, rücken sie mit einer "Caspar Löner-Ausstellung" in den Fokus und ist der Literatur Raum im  schillernden Kaleidoskop mit zwei Dutzend Veranstaltungen gegeben.

Seit zehn Jahren arrangiert Detlef Schemm als Kulturbeauftragter der Gemeinde Wilhermsdorf deren Veranstaltungsplan, seit fünf nun diesen für die Achse von Obernzenn über Trautskirchen und Neuhof sowie Markt Erlbach bis Wilhermsdorf, wofür ihm das Bürgermeisterkollegium hohen Respekt zollte, "was er da mit großem Engagement raushaut".

Bürgermeister Emmert bewunderte Schemm, der sich von der Programmgestaltung über den Bühnenaufbau bis zum Catering um alles kümmere und seine Frau an der Kasse sitze. Da werde "Kultur geleb", auch manch einem Rückschlag getrotzt, wenn das Wetter oder der Besuch nicht passt. Mit viel Empathie bringt sich auch der Markt Erlbacher "Kulturbeirat" und im Rathaus Karin Buchfellner ein, betonte Bürgermeisterin Dr. Kreß das Ineinandergreifen der Initiativen. Jede der Gemeinden habe ihre Nische, gemeinsam sei man gut aufgestellt.

In einer Auflage von 18.000 Exemplaren ging der anzeigenfinanzierte Katalog in alle Haushalte, liegt in den Gemeinden aus. Es lohnt sich auch in die Veranstaltungskalender der Gemeinden zu schauen, die im "Fränkischen Kulturrausch" ein weiteres Beispiel der auch in Zweckverbänden gepflegten guten Zusammenarbeit sehen.

An die Bürger appellieren sie, von dem breit gefächerten Angebot an unterschiedlichen Veranstaltungen reichlich Gebrauch zu machen, damit "Kunst, Kultur, Kabarett, Musik und Lesung direkt vor der Haustür zu genießen".

Die Kulturinitiative hat auch weit über den fränkischen Raum hinaus Aufmerksamkeit erlangt. Namhafte Künstler kämen inzwischen "auf uns zu", stellte Programmmanager Detlef Schemm fest. Der ist bereits dabei, Termine für 2018 auszumachen und damit "auf einem guten Weg, erneut ein gutes Programm" erstellen zu können. So rauscht ein kräftiger Kulturwind über das Zenntal und den Rangau. 

Harald J. Munzinger

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