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Führungsgruppe Katastrophenschutz aktiv

Team wurde im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim etabliert - 24.03.2020 13:29 Uhr

Landrat Helmut Weiß (r.) im Gespräch mit dem Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, Regierungsrat Ralf Keller © Landratsamt


Schon vor Ausrufung des Katastrophenfalls habe im Landratsamt die eingerichtete Koordinierungsgruppe Corona ihre Arbeit aufgrund der überregionalen Entwicklung der Corona-Situation aufgenommen. Das Gesundheitsamt und die weiteren zuständigen Landratsamtsmitarbeiter arbeiteten hier bereits gemeinsam an der Bewältigung der zu erwartenden Corona-Lage im Landkreis, teilte Pressesprecher Matthias Hirsch am frühen Montagabend mit. Seit Ministerpräsident Dr. Söder am 16. März den Katastrophenfall ausrief, hat im Landratsamt die Führungsgruppe Katastrophenschutz die Arbeit aufgenommen.

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Seitdem arbeiten in ganz Bayern alle Katastrophenschutzbehörden, welche bei den Landratsämtern oder kreisfreien Städten angesiedelt sind, einheitlich nach den gleichen Regeln und in den gleichen Strukturen. Es wird auch ein spezielles Katastrophenschutzprogramm, das sogenannte elektronische Protokollsystem Katastrophenschutz (eps-web) genutzt. Dieses Programm wird auf allen Ebenen der bayerischen Staatsverwaltung verwendet, sodass eine schnelle und gute Kommunikation zwischen den verschiedenen Ebenen, dem Innenministerium, der Regierung und dem Landratsamt als untere staatliche Verwaltungsbörde sichergestellt ist.

„Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim fanden in den vergangenen Jahren stetig Katastrophenschutzübungen statt, sodass man hier auf die eingeübten Kenntnisse gut zurückgreifen kann“, so Hirsch. In der Führungsgruppe Katastrophenschutz, welche von Herrn Regierungsrat Ralf Keller geleitet werde, gebe es verschiedene Einsatzbereiche. Der Bereich „Gesundheit“ kümmere sich beispielsweise um alle medizinischen Aufgaben rund um Corona. Weiter gebe es Fachleute für die Beschaffung von erforderlichen Materialien wie Schutzausrüstung oder Desinfektionsmittel.

Der Bereich „Recht“ nehme sich rechtlicher Auslegungsfragen an, die sich aus den erlassenen Regeln, wie beispielsweise zur Ausgangssperre, ergäben. Dort würden verschiedenste Anfragen der Bürger und auch der Unternehmen beantwortet. Aus der Führungsgruppe Katastrophenschutz heraus bestehe Verbindung zu unserem Kommunalunternehmen Kliniken im Landkreis. Die Experten der Klinik sprächen sich täglich mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz ab und tauschten die aktuellen Veränderungen in der Corona-Lage aus.

Ferner finde auch ein regelmäßiger und konstruktiver Austausch mit den Rettungsdiensten vom Bayerischen Roten Kreuz und dem Arbeiter-Samariter Bund und mit der integrierten Leitstelle in Ansbach statt, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Matthias Hirsch: „Es läuft eine gute Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerwehrführung und mit den Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk. Auch die Verbindung zur örtlichen Polizei ist aktiviert, welche unter anderem das Einhalten der Ausgangsbeschränkung oder die Regelungen für den Handel kontrolliert“. Der Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sei ebenfalls in der Führungsgruppe Katastrophenschutz etabliert.

Er kümmere sich um die stetige Information der Bürger, die sich mit ihren Fragen rund um Corona an die Sachbearbeiter des etablierten Bürgertelefons (09161/925050) wenden können. Ein weiteres Organisationsteam im Landratsamt nimmt sich der „ganzen anfallenden organisatorischen Angelegenheiten, wie beispielsweise die Zuordnung des für die verschiedenen Aufgaben erforderlichen Personals an die Führungsgruppe Katastrophenschutz an“. Landrat Helmut Weiß bedankt sich „bei allen Kräften, die mit hohem Einsatz für unseren Landkreis an der Bewältigung der Corona-Lage arbeiten. Für unsere Landkreisbevölkerung ist es wichtig zu wissen, dass bei den Einsatzkräften alles Menschenmögliche getan wird, um den bestmöglichen Gesundheitsschutz unserer Bürger sicherzustellen.“


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nb

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