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Samstag, 19.10.2019

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"Gelbe Tonne" wird verteilt

Die erste Entleerung erfolgt nach dem Jahreswechsel - 19.09.2019 15:28 Uhr

Statt zum Wertstoffhof in die „Gelbe Tonne“ heißt es ab 1. Januar für die „Verkaufsverpackungen“. © Foto: Landratsamt


„Ab 1. Januar 2020 ist es soweit: Dass Verkaufsverpackungen zum nächstgelegenen Wertstoffhof oder zur Sammelstelle gebracht werden müssen, gehört dann der Vergangenheit an“, teilt die Abfallwirtschaft des Landkreises mit. Die Entsorgung der Verpackungen erfolgt mit dem Jahreswechsel in „Gelben Tonne“. Deren Verteilung richtet sich dabei nach der Ausstattung mit „Blauen Tonnen“: Jeder, der über eine Papiertonne verfügt, bekommt automatisch eine „Gelbe Tonne“ ausgeliefert, eine Antragstellung ist deshalb nicht erforderlich, teilte die Kreisverwaltung mit. Nach dem Jahreswechsel erfolgt dann die Entleerung der „Gelben Tonne“ im vierwöchigen Turnus. Das zuständige Entsorgungsunternehmen und Ansprechpartner für alle Fragen und Informationen rund um die „Gelbe Tonne“ ist die Knettenbrech + Gurdulic Franken GmbH & Co. KG aus Rödelsee (Telefon: 09321/ 939444, E-Mail: Abfuhr-NEA@knettenbrech-gurdulic.de).

Ausgabetermine im Überblick

Ausgegeben wird die Gelbe Tonne in den Städten und Gemeinden des Landkreises ab der 41. Kalenderwoche. Den Anfang machen vom 7. bis 12. Oktober Uehlfeld, Dachsbach, Gutenstetten, Gerhardshofen, Diespeck, Wilhelmsdorf, Emskirchen, Hagenbüchach, Markt Erlbach, Dietersheim und Ipsheim. In der Woche vom 14. bis 19. Oktober folgen Scheinfeld, Markt Bibart, Baudenbach, Langenfeld, Sugenheim und Neustadt a.d.Aisch. Vom 21. bis 26. Oktober erfolgt die Verteilung in Oberscheinfeld, Burghaslach, Markt Taschendorf, Münchsteinach, Markt Nordheim, Bad Windsheim, Obernzenn, Trautskirchen und Neuhof sowie abschließend vom 28. Oktober bis 2. November in Oberickelsheim, Ippesheim, Hemmersheim, Gollhofen, Weigenheim, Simmershofen, Uffenheim, Ergersheim, Gallmersgarten, Burgbernheim, Marktbergel und Illesheim. Änderungen sind möglich Die Gefäße sind jeweils einer bestimmten Adresse zugeordnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, das Etikett auf der linken Seite des Gefäßes mit der jeweiligen Adresse abzugleichen und die Tonne nur dann anzunehmen, wenn diese übereinstimmt. Selbstverständlich seien Änderungen nach der Verteilung möglich – etwa wenn kein Gefäß wegen gemeinsamer Nutzung mit dem Nachbarn benötigt werde oder eine „Anfallstelle“ ein größeres oder zusätzliches Gefäß benötige, teilt die Abfallwirtschaft im Landratsamt Neustadt mit. Änderungen könnten allerdings erst nach erfolgter Verteilung ab der Kalenderwoche 45 vorgenommen werden. Zuständig für Änderungswünsche sei die Fa. Knettenbrech + Gurdulic. Die „Gelbe Tonne“ fasst 240 Liter und ist somit so groß wie die Papiertonne. Für Großwohnanlagen oder Kleingewerbe gibt es Container mit 1.100 Liter Fassungsvermögen.. Die jeweiligen Entleerungstermine ab Januar 2020 werden zeitnah veröffentlicht. Es wird darum gebeten, die Tonne so zu nutzen, dass das Volumen bis zur ersten Entleerung ausreicht. Bis zum 30. Dezember 2019 stehen die Wertstoffhöfe und -sammelstellen im Landkreis wie gewohnt zur Verfügung.

Private Wirtschaft zuständig

In Deutschland ist für die Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen nicht die kommunale Abfallentsorgung, sondern die private Wirtschaft zuständig. Ansprechpartner für den Landkreis ist das Duale System Deutschland (DSD), welches wiederum die Firma Knettenbrech + Gurdulic als Entsorgungsunternehmen mit der Stellung und Entleerung der Gelben Tonnen beauftragt hat. Somit sind für alle Fragen rund um die Gelbe Tonne DSD und insbesondere das beauftragte Unternehmen zuständig.

Keine Kosten für die Haushalte

Die Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises gibt die Pflicht zur Getrenntsammlung vor. „Der Verzicht auf eine ‚Gelbe Tonne‘ und die Entsorgung der Verpackungen etwa über die Restmülltonne ist ein Verstoß gegen dieses Trenngebot“, ist darin festgeschrieben. Bei Platzmangel und einer überschaubaren Menge an Verpackungen kann eine gemeinsame Nutzung einer „Gelben Tonne“ mit dem Nachbarn beantragt werden. Die Gelbe Tonne kostet die Haushalte nichts. Die Sammlung und Verwertung wird von der Privatwirtschaft über Lizenzentgelte finanziert.

nb

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