Gelungene Neugestaltung des Kindergartens gefeiert

29.9.2019, 16:30 Uhr
Die Sonne lachte vom Herbsthimmel und aus dem Blumenstrauß zum Festtag in der neuen "Kleinen Welt".

© Harald Munzinger Die Sonne lachte vom Herbsthimmel und aus dem Blumenstrauß zum Festtag in der neuen "Kleinen Welt".

Und dazu hatte man nach den Worten der Kindergartenleiterin auch allen Grund. Schließlich war bei der aufwändigen Sanierung und Erweiterung eine lange Bauphase mit vielen Einschränkungen auf engstem Raum zu überstehen, die viele Nerven kosten sollte. Dass alles Improvisieren ihres starken Teams – „ohne das ich verloren gewesen wäre“ - mit einem runderneuerten Haus mit allen Möglichkeiten zur Entfaltung der Kinder belohnt wurde, stellte sie „mit freudigen Tränen“ fest. Man könne stolz auf den neuen Kindergarten sein, der allen Bedürfnissen gerecht werde und in dem beste Betreuungsarbeit geleistet werden könne.

Den Dank an die Stadt für die mit der energetischen Sanierung und dem Umbau verbundenen hohen Investitionen – sie summierten sich auf rund 1,1 Millionen Euro – erwiderte Erster Bürgermeister Klaus Meier mit der Würdigung der „ganz großem Geduld der Betreuungskräfte und der hervorragenden Zusammenarbeit, ohne die eine solche Maßnahme nicht zu stemmen gewesen wäre“.

Deren technischen Details unter anderem zur „energetisch hervorragenden Ertüchtigung, die in Zeiten des Klimawandels und verstärkten Umweltschutzes wichtiger denn je“ sei, überließ Meier den Architektinnen Ute Ritter-Krauß aus dem städtischen Bauamt sowie Luise Fröhlich aus Sugenheim. Der Bürgermeister ging auf die 32-jährige Erfolgsgeschichte des Kindergartens ein, der im ehemaligen Schauerheimer Schulhaus eingerichtet und 1987 von Bürgermeister Horst Erny eingerichtet worden war. Die Nutzung des Gebäudes sei nur mit zwei Gruppen im Erdgeschoss möglich gewesen, der Aufbau durch Ulrike Weisbach und ihr Mitarbeiterinnen „höchst erfolgreich“ erfolgt.

Stetige Verbesserungen

Nach zwei Jahren hätten geburtenstarke Jahrgänge zur Erweiterung um eine dritte Gruppe und zeitweise auch zu einer Filiale im Gemeindehaus Unterschweinach gezwungen, so Meier in der Rückschau. In der ging er auch auf den Einzug der Musikschule mit der musikalischen Frühförderung ein, mit der Schauerheim eine Vorreiterrolle eingenommen habe. Die Stadt sei in den 32 Jahren „immerzu gefordert gewesen, das Gebäude nicht nur zu unterhalten, sondern auch stetig zu verbessern“. Der Bürgermeister betonte die Begleitung dabei durch einen „idealistischen und engagierten Elternbeirat“ und freute sich, „dass der Schauerheimer Kindergarten auch im 32. Jahr seines Bestehens so lebendig und modern ist, wie eh und je“.

Mit der Erweiterung um eine Kleinkindergruppe sowie der „sehr gut gelungenen“ Entwicklung des neuen Namens „Kleine Welt und des passenden Logos mit der Künstlerin Elke Rogler-Klukas führte Klaus Meier den Rückblick mit dem Dank an alle fort, die in den 32 Jahren „so engagiert und vorbildlich mitgearbeitet haben“, was er als „eine wirklich tolle Leistung von Allen“würdigte. Mit der energetischen Sanierung und dem Komplettumbau mit Einrichtung einer weiteren Regelgruppe sah der Bürgermeister „etwas Großartiges, etwas Bleibendes geschaffen, auf das wir zu Recht sehr stolz sein können“ und für das jeder Cent zum Wohl der Kinder gut investiert sei.

Elternbeirat und Vereine gratulieren

Wo die rund 1,1 Millionen Euro stecken, zeigten die Architektinnen Ritter-Kraus und Fröhlich mit dem Dank für das aufgeschlossene Zusammenwirken aller Beteiligten auf, ehe Pfarrerin Rabenstein alle Kinder und Betreuerinnen in der „Kleinen Welt“ im Namen Jesu, „dem Freund der Kinder“, segnete. Ihrer Freude über die Neuerungen, Verbesserungen auch mit der Erweiterung des Kindergartens im Untergeschoss brachte die Vorsitzende des Elternbeirates, Melanie Meinhardt, verbunden mit dem Dank an die Stadt sowie an alle mit dem Umbau befassten Kräfte zum Ausdruck und zollte Lisa Kleineheismann mit ihrem Team Hochachtung für die mit vielen Handicaps bewältigte Bauphase. Mit Geschenken schlossen sich auch Vereine der Gratulation zum „neuen“ Kindergarten an, ein Spiegelbild der intakten Dorfgemeinschaft.

Für einen erlebnisreichen „Tag der offenen Tür“ sowohl der Kinder, wie der Eltern und Verwandten war unter anderem mit einer Kreativaktion der Künstlerin Elke Rogler-Klukas gesorgt. Die Botschaft vom schönen Ereignis stieg an bunten Ballons in den sonnigen Herbsthimmel.

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