Samstag, 07.12.2019

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Gemeinsamer Straßenausbau von Neustadt und Dietersheim

Gelebtes Beispiel kommunaler Kooperation - 28.11.2019 15:59 Uhr

Die Bürgermeister Klaus Meier (3.v. r.) und Robert Christensen (3. v. l.) nehmen mit den Baufachleuten den symbolischen Bandschnitt zur Freigabe der Straße vor. © Harald Munzinger


Wie schon beim Zusammenwirken auf der Verbindung der Ortsteile Untertschweinach-Oberroßbach von Neustadt und Dietersheim wurde auch bei der interkommumalen Maßnahme Hasenlohe-Dietersheim die Win-Win-Situation für alle Beteiligten betont. Die Verkehrsteilnehmer mit den kürzer gehaltenen Sperrzeiten als bei einem getrennten Ausbau der jeweiligen Straßenabschnitte inklusive. Auch die Einsparungen bei nur einer Baustelleneinrichtung sollten die beste gute Empfehlung für derlei Kooperationen sein, für die Dietersheims Bürgermeister Christensen rasch weitere Gelegenheit etwa in Richtung Ipsheim einfielen. Und die auch Beispiel für andere benachbarte Kommunen sein könnten.

„Nicht nur Worte, sondern Taten“ machten es Klaus Meier und Robert Christensen zur Devise, die bei der Straßenfreigabe auch das gute Zusammenwirken der Verwaltungen sowie mit Christopher Wirth vom Tiefbauunternehmen Dienstbier betonten. Auf Neustädter Seite sei der Ausbau der 4.50 Meter breiten Ortsverbindung von Hasenlohe nach Dietersheim überfällig gewesen, wies Meier auf den sehr schlechten Zustand dieses Abschnittes hin. Der ist 800 Meter lang, jener im Gemeindebereich Dietersheim 675. Demnach entfielen von den Gesamtkosten von circa 275.000 Euro rund 175.000 Euro auf die Kreisstadt, 100.000 auf die Nachbargemeinde, für die ein Ausbau in den nächsten Jahren ohnehin fällig geworden wäre.

Dass die drei Bauabschnitte in insgesamt nur fünf Wochen abgewickelt werden konnten, wurde der Dank an das Bauunternehmen gerichtet, sollte aber auch vom Wetter begünstigt gewesen sein. Neustadts Bauamtsleiter Gerald Schorr wies auch auf den Ausbau einer Querverbindung von der Ortstraße Richtung Ortsteil Schauerheim in den letzten Jahren hin. Damit sei die gesamte Achse Neustadt-Dietersheim der stark frequentierten Ausflugsstrecke der Radfahrer und Verbindung zum Aischtalradweg erheblich verbessert worden. Auch für den Weg zur Arbeit mit dem Rad, womit auch ein Beitrag für die Umwelt geleistet worden sei, so Schorr und der Leiter der Tiefbauabteilung, Bernd Trapp, die mit Bürgermeistern und Bauleuten den symbolischen Bandschnitt vornahmen.

Harald J. Munzinger

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