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Gemeinwohlkommune

"Emskirchen im Wandel" stellt ethisches Wirtschaftsmodell vor - 02.05.2019 11:07 Uhr

Jürgen Osterlänger setzt auf Gemeinwohl-Ökonomie. © Harald Munzinger


Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ etabliere ein ethisches Wirtschaftsmodell und finde immer mehr Anhänger, so auch in der Metropolregion Nürnberg“. Das Wohl von Mensch und Umwelt werde zum obersten Ziel des Wirtschaftens, stellt Jürgen Osterlänger die Bewegung vor. Die strebe „ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem“ an. Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung seien dabei die zentralen Werte.

So wie es immer mehr Firmen gebe, die sich den Zielen der Gemeinwohl-Ökonomie verpflichtet fühlten, gebe es nach Mitteilung von Jürgen Osterlänger „auch Kommunen, die diesen Weg gehen. Wir suchen nach Wegen zu einer Gemeinwohlkommune, egal ob Dorf, Stadt oder Landkreis“. Er lädt Kommunalpolitiker, Firmenvertreter und interessierte Menschen zum Vortrag mit Diskussion ein: „Wir wollen nach einer Einführung in das Thema Gemeinwohlökonomie das Thema ‚Gemeinwohlkommune‘ vertiefen“ Die Referenten Andreas Jenne und Gregor Saur sind in der Gemeinwohlökonomie Regionalgruppe Nürnberg aktiv.

Zum „Systemwechsel für Europa“ spricht Jürgen Osterlänger als Kandidat der ÖDP-EU Liste am Donnerstag, 9. Mai, in „Hillenbrand´s Lindhof“ in Ulsenheim/Markt Nordheim sowie am Mittwoch, 15. Mai „Landgasthof Riesengebirge“ in Neuhof/Zenn. Beide Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Für den Systemwechsel schlägt Osterlänger Ressourcenbudget und Gemeinwohlökonomie vor. Mit einem Ende der Spekulationswirtschaft und mit einer wirklichen Friedenspolitik müsse man „Europa demokratisch neu erfinden. Er lädt dazu ein, mit auf die Suche nach Wegen in eine enkeltaugliche Zukunft“ zu gehen. 

nb

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