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Sonntag, 25.10.2020

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Genussort und Einkaufsstadt: Neustadt lockte mit Erntemarkt und langem Samstag

Besonders vielfältige regionale Produkte - 11.10.2020 11:32 Uhr

 Reger Betrieb herrschte am langen Genuss- und Shopping-Samstag in der Kreisstadt.

© o.n.


Die Corona-Pandemie hat diese Werbestrategie mit dem Siegel "original regional" zwar insoweit beeinträchtigt, dass auf Rahmenprogramme und offizielle Eröffnungen sowie auch auf den ganz großen Biergarten verzichtet werden musste, doch an den typischen Genüssen der speziellen "ThemenMärkte" sollte es nicht mangeln. So auch nicht beim "ErnteMarktPlatz", der die Serie beschloss.

Da lockte der Duft von Karpfenchips und anderen Fischspezialitäten ebenso wie Honig-Waffeln oder Liköre frisch vom Imker, Flammkuchen, Haxen und Hähnchen vom Grill sowie Wildschweinspezialitäten. Auch die Krautwickel durften bei der breiten Palette regionaler Produkte nicht fehlen, so dass das Amt für Kultur, Tourismus und Marketing Neustadts nicht zu viel versprochen hatte, dass "alle Feinschmecker auf ihre Kosten kommen" sollten. Die Gastronomie trug dazu wieder wesentlich bei, gilt es doch, den "Genussort Bayerns" immer wieder zu bestätigen.


Meerrettichkönigin Theresa von "ErnteMarktPlatz" angetan


Das taten auch die Anbieter von erntefrischem Obst und Gemüse, "lachten" Äpfel und Kürbisse die Marktbesucher ebenso an wie prächtige Krautköpfe und Kartoffeln frisch vom Acker. Beim Federweißen oder Frankenschoppen war der kühle Vormittag schnell vergessen, an dem der Scherenschleifer manchen Stahl routiniert schärfte und frisch glänzen ließ und kunstfertige Produkte wie feine Handarbeiten oder originelle Insektenhotels sowie Futterhäuschen bestaunt werden konnten.

Stände in der Stadt verteilt

Den 12. "ErnteMarktPlatz" dehnte die Stadt zwischen Plärrer und Altstadtmarkt mit einigen Informationsständen etwa vom Landesbund für Vogelschutz, der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas mit ihren vielfältigen Initiativen von der "BücherTauschBörse" bis zum interkulturellen "NeuStadtGarten" aus, um die Brücke vom Genussort zur "1a Einkaufsstadt" zu schlagen, die zum langen Shopping-Samstag einlud. Ein interessanter Ansatz für eine attraktive Gestaltung der "Geschäftsstraßen", fanden Passanten, die gleichwohl noch "reichlich Luft nach oben" wähnten.

Warum nicht mal für einen Tag bei dem großen Angebot an innenstadtnahen Parkplätzen, jene im Zentrum für Stände bereitstellen, wurde über eine damit mögliche zugkräftige Budengasse diskutiert. Von der würde auch der Einzelhandel profitieren, wurde dabei schon über Coronazeiten hinausgedacht, in denen ja keine Besucherströme angelockt werden sollten. Dass über 30 Geschäfte bis 18 Uhr geöffnet waren und neben einem umfangreichen Sortiment den Kunden auch individuelle kompetente Beratung wurde allgemein als gute Werbung für eine Stadt gelobt, die sich bei zunehmender Onlinekonkurrenz für ihren Einzelhandel stark macht.


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o.n.

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