Samstag, 04.04.2020

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Großeinsatz in Neustadt: Gas-Alarm bei Frankenbrunnen

Am frühen Morgen mussten die Feuerwehr und Rettungskräfte anrücken - 01.08.2018 11:36 Uhr

Die Neustädter Feuerwehr rüstet sich für den Einsatz. © Harald Munzinger


Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Diespeck, Neustadt an der Aisch und Scheinfeld, das THW - Ortsverband Neustadt an der Aisch sowie der Gefahrguttrupp der Freiwilligen Feuerwehr Bad Windsheim wurden alarmiert. Zudem war der Rettungsdienst vor Ort, der mit drei Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug und circa 20 ehrenamtlichen Kräften von ASB und BRK in den Einsatz einbunden war.

Nach Polizeiangaben reagierte Salpetersäure mit einer anderen Substanz in einem Auffangbehälter. Dadurch sei es zu dem Gasaustritt und der Hitzeentwicklung gekommen, berichtete ein Sprecher. Als daraufhin entlüftet wurde, stieg bräunlicher und gelblicher Rauch auf. Das Verwaltungsgebäude der Firma wurde sicherheitshalber geräumt.

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Gasaustritt: Großeinsatz bei Frankenbrunnen in Neustadt

Austretendes Giftgas aus einem überhitzten Kessel hat am frühen Mittwochmorgen um etwa 6 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehr beim Getränkehersteller Frankenbrunnen in Neustadt gesorgt.


Während des Feuerwehreinsatzes mussten angrenzende Straßen, insbesondere die Bamberger Straße, abgesperrt werden. Der Fahrzeugverkehr wurde weiträumig umgeleitet. Zeitweise waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort, vorsorglich waren sogar Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Fürth nachalarmiert worden.

Gegen 7.30 Uhr ist es dann gelungen, die Temperatur des Behälters von rund sechzig Grad auf fünfundzwanzig Grad Celsius herunterzukühlen, sodass das Verwaltungsgebäude - nach vorheriger Messung - für die Beschäftigten wieder freigegeben werden konnte. Sechs Mitarbeiter klagten bei der Wiederaufnahme ihrer Arbeit über Reizungen der Schleimhäute und Atemwege. Die sieben Männer im Alter von 31 bis 56 Jahren kamen zur Behandlung in Krankenhäuser. Offenbar hatten sich Reste des ausgetretenen Gases noch unbemerkt in der Lüftungsanlage befunden. Einige der Verletzten wurden nach ambulanter Behandlung wieder entlassen, andere verblieben zur Beobachtung im Krankenhaus.


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dpa/lby/aw E-Mail

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