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Montag, 06.07.2020

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Haltestelle Marktplatz bleibt

Neustadt kommt Geschäften und Gastronomie entgegen - 28.05.2020 21:43 Uhr

Für die ÖPNV-Linie bleibt die Haltestelle „Marktplatz“ erhalten. Für alle anderen Busse gilt das strikte Durchfahrtsverbot in der Fußgängerzone, wie auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. © o.n.


Dieser fuhr in der Umbauphase die Ersatzhaltestelle "Schnizzersweg" an der "NeuStadtHalle" an. Ehe nun wieder der "alte Fahrplan" in Kraft treten sollte, befasste sich die Stadt mit mehreren Beschwerden von Bürgern sowie Gastronomen, die ein Durchfahrtsverbot der Fußgängerzone am Marktplatz auch für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) forderten. Bei 56 Gewerbetreibenden in der Innenstadt wurde eine schriftliche Befragung durchführt, bei der zu 91 Prozent für den Erhalt der Haltestelle "Marktplatz votiert wurde", wie es Erster Bürgermeister Klaus Meier wissen ließ.

Ferner wurde die Situation mit dem zuständigen Sachbearbeiter für den ÖPNV und der Unteren Verkehrsbehörde besprochen. Dabei wurde festgestellt, dass durch eine Auflassung der Haltestelle "Marktplatz" und daraus folgend auch der Haltestelle "Amtsgericht" der Busverkehr ab Diespeck über den Kreisverkehr über die Umgehung der B 470 fahren müsste. Die Verzögerungen an den Ampeln verursachten Probleme bei der Organisation der Taktung. Seitens der Stadt würde mit der Aufhebung dieser Haltestellen das Ziel, die Innenstadt und am Amtsgericht mit Apotheke und Ärzten den "Gesundheitsstandort Neustadt" mit dem ÖPNV attraktiv zu gestalten, aufgegeben.

So wurde entschieden, diese Haltestellen wieder vom ÖPNV bedienen zu lassen. Strikt untersagt ist die Durchfahrt durch die Fußgängerzone allen Bussen, die diese bisher nur "aus Bequemlichkeit und zur Abkürzung" nutzten. Die Stadt kündigte Kontrollen und bei wiederholten verbotenen Durchfahrten auch anderer Verkehrsteilnehme Anzeigen an. Fahrdienste erhalten nur noch für den Transport Behinderter die Ausnahmegenehmigung. Für Lieferdienste wurde für eine Erprobungsphase in diesem Jahr die Zufahrt vormittags von 10 bis 11 Uhr verlängert, dafür jene am Abend ab 18 Uhr aufgehoben beziehungsweise auf Mitternacht verschoben, womit nicht zuletzt dem Biergartenbetrieb auf dem Markplatz Rechnung getragen wird.


Stadt verzichtet auf Gebühren

Für diesen wurde die Sondernutzungserlaubnis erweitert, zumal "die Gastwirte von den Auswirkungen der Coronakrise besonders betroffen wurden". Da nach den Vorgaben zum Infektionsschutz auch im Außenbereich der Mindestabstand von 1.50 Metern zwischen Stühlen von einem Tisch zu den Stühlen des nächsten Tischs stets gewährleistet werden muss, ist die Fläche zu vergrößern, um die bisherige Zahl der Außensitzplätze soweit als möglich zu halten. Die Stadtverwaltung wird nach Auskunft von Bürgermeister Meier "wegen der COVID-19-Pandemie Anträge auf Flächenerweiterungen zur Außenbewirtschaftung mit Tischen und Stühlen für die Saison 2020 im Rahmen des rechtlich Möglichen rasch prüfen und die geltenden Bestimmungen antragstellerfreundlich auslegen". Sie verzichtet auch auf die üblichen Sondernutzungsgebühren, "um keine zusätzlichen finanziellen Belastungen entstehen zu lassen und die Gastronomie in Neustadt weiter zu unterstützen".

Verzichtet wird aufgrund der Covid-19-Pandemie auch befristet auf die Parkgebühren auf den öffentlichen Stellflächen. Dabei soll deren Missbrauch durch Dauerparker mit der Vorschrift der begrenzten Parkzeit vermieden werden. Mit der Parkscheibe ist – wie in der Adventszeit - in der Innenstadt eine Stunde Zeit für den Einkauf oder sonstige Erledigung, auf den Großparkplätzen Zentrum (NeuStadtHalle/Schloss) und Bismarkstraße zwei Stunden.

o.s.

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