Donnerstag, 23.05.2019

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"Hausenhof" erlebte faszinierendes magisches Varieté

Herzhaftes Lachen und großes Staunen - 31.03.2019 21:16 Uhr

Bauchredner und Zeichner „Roland“, der Gentleman-Manipulator "Cartini", Assistentin Stella, der zaubernde Moderator Alexander Lehmann, Arrangeur "Mosche Karlo" und Tastenzauberer Thomas Fink (v. r.) gestalteten auf dem "Hausenhof" ein faszinierendes "Zauberhaftes Varieté". © Harald Munzinger


Das erste Kunststück mussten Dr. Konstantin Josek und sein "Hausenhof"-Team meistern und auch den letzten verfügbaren Stuhl aufstellen, um den erfreulichen Zuspruch von 255 Besuchern zu bewältigen. Die führte Alexander Lehmann durch den Nachmittag, der am Abend zuvor noch Backstage die Mitwirkenden an der großen Show zur Verleihung der "Goldenen Kameras" in Berlin verzaubert hatte. Auch auf internationalen Bühnen der versierte Moderator mit den magischen Händen, zog Lehmann auf dem "Hausenhof" das Publikum schnell in seinen Bann, das er geschickt in das Geschehen einbezog.

Wie etwa Magdalena, deren signierte Karte unmittelbar vor ihren Augen und doch immer wieder unsichtbar aus dem Spiel in Lehmanns kontrolliert leere Jackentasche gelangte. Wie er dies schließlich mit dem ganzen Kartenstapel schaffte, blieb eines der Geheimnisse an dem spannend-heiteren Nachmittag. An dem zog "Mosche Karlo", der letzte heißere und damit größte "maghrebinische Zauberer, wo gibt auf der ganzen Welt" Strippen an magischen Stäben und balancierte von Assistentin Stella aus dem Nichts geholte Eier auf einer Stoffkante in den Schnellbrüter, um schließlich originelle Hühner zu präsentieren; garantiert dem Tierwohl entsprechendes Spielzeug!

Bilderstrecke zum Thema

"Zauberhaftes Varieté" bringt Altheim zum Staunen

Die Bilder magischer 90 Minuten: "Mosche Karlo" präsentierte auf dem "Hausenhof" namhafte Künstlerkollegen.


Wie aus dem Floh ein Elefant wird

Die "Kunst, die aus dem Bauch kommt" beherrscht Bauchredner "Roland", der seinen schlitzohrigen Puppe Charly ebenso die Stimme verlieh, wie gekonnt mitspielende Gäste aus dem Publikum. Das faszinierte er mit seinem laut Lehmann weltweit vielleicht einmaligen Zeichentalent, mit dem er im gereimten Wechselspiel für wundersame Verwandlungen seiner Motive sorgte. Da wurde im Blattumdrehen aus einem Floh ein Elefant, aus einer Hexe eine sexy junge Frau. "Cartini", der Gentleman-Manipulator, brachte noch einmal seine Show auf die Bühne, mit der er 1975 an den Europameisterschaften teilgenommen hatte, und ließ in schneller Folge die Gäste staunen, wenn er große Metallringe ineinander gleiten und sie ließ und sie ebenso magisch wieder trennte, zauberhafte Farbwechsel an Seilen vornahm oder immer wieder aufs Neue aus Knäueln kleine Seccoflaschen oder schließlich auch ein riesiges Glas erscheinen ließ, wie früher Tauben oder Hasen.

Zauberhaftes mit "Zauberwürfeln"

Die Ringekunst "minimierte" Alexander Lehmann auf Fingerringe aus dem Publikum mit ebenso fassungslosem Staunen, wie er "Zauberwürfel" in exakt gleiche Muster drehte, wie eine Frau im Publikum, die er schließlich so „manipulierte“, dass das Würfelmuster exakt in das Bild von Albert Einstein aus eben diesen gefühlten Abertausend "Pixeln" passte.

Die musikalische Begleitung stimmte "Tastenzauberer" Thomas Fink versiert auf das Geschehen auf der Bühne ab und führte so auch "Mosche Karlos" Studien über die "Kunst, das Licht auszumachen" zum "dramatischen" Ende maghrebinischer Tradition. Bei der ersetzt das "Hämmerle" Schalter, Stecker oder Sicherungen. Zum vierhändigen Finale wechselte Karlo Reichel zu Thomas Fink auf die Bank am Flügel, ehe alle Künstler mit Konfettiraketen "ihr letztes Pulver verschossen: Ein Knalleffekt im tosenden Beifall, mit dem sich die "Hausenhöfer" und ihre Gäste für einen zauberhaften Nachmittag bedankten. 

Harald J. Munzinger

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