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Mittwoch, 03.06.2020

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Heike Gareis neue Dritte Bürgermeisterin Neustadts

Kreisstadt will Wirtschaft stärken - 08.05.2020 15:26 Uhr

Heike Gareis, bekannt durch ein außerordentliches soziales Engagement, ist Neustadts neue Dritte Bürgermeisterin. © o.n.


Die Aufgabe übernimmt auch als Bindeglied zur städtischen Wirtschaftsförderung der CSU-Stadtrat Richard Dollinger. Bisher hatte er sich als Jugendbeauftragter insbesondere mit dem erfolgreichen Festival „Nea für YOUth“ für die junge Generation engagiert und ihnen Perspektiven der attraktiven Freizeitgestaltung in Neustadt eröffnet. Darum kümmert sich nun sein Fraktionskollege Martin Hufnagel, Neuling im Stadtrat ebenso wie Alexander Müller (CSU), der von SPD-Stadtrat Richard Cesinger das Amt des Sportbeauftragten übernahm, der dafür nicht mehr kandidierte. Einen Wechsel gab es auch beim Umweltbeauftragten, bisher von der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Monika Gaubitz, begleitet, die dafür aber nicht mehr antrat. Ulrich Leopold, ebenfalls Newcomer im Stadtrat, übernimmt es mit Unterstützung von Lisbeth Betz (SPD), die sich der Belange der Landwirtschaft annehmen wird, Manfred Dietlein (SPD) mit dem Schwerpunkt Wasser sowie seinem CSU-Fraktionskollegen Wilfried Westhauser, der den Fokus auf den (regenerativen) Energiesektor legen wird.

„Radverkehrsbeauftragter“

Richard Köstner übernahm das neue Amt des Wirtschaftsbeauftragten der Kreisstadt. © o.n.


Für Günther Leidenberger (Grüne) ändert sich lediglich der Titel seiner Beauftragung vom Radewege- zum Radverkehrsbeauftragten, was Erster Bürgermeister Klaus Meier damit begründete, dass sich der Schwerpunkt von Radwegebau auf die Lösung des innerstädtischen Radverkehrs verlagert. Bernd Schnizlein füllt weiterhin das Amt des Behindertenbeauftragten aus und Heike Gareis (ebenfalls SPD) jenes der Seniorenbeauftragten, in dem sie sich mit großem Engagement der sozialen Belange nicht nur der älteren Menschen in Neustadt annahm.

Sie wird in dieser Legislaturperiode auch als Dritte Bürgermeisterin den Rathauschef vertreten, nachdem sie die Wahl gegen den Kandidaten der Grünen, David Muck (nun auch deren Fraktionsvorsitzender) und Alfred Tilz (FWG) klar für sich entschied. Die bisherige Dritte Bürgermeisterin Kerstin Rauner (FWG-Fraktionsvorsitzende) stand für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Zweiter Bürgermeister bleibt Peter Holzmann (CSU), Vorsitzender der Unionsfraktion Christian Köstner. Erster Bürgermeister Klaus Meier kündigte an, den Jugendbeirat wiederbeleben und die Jugend stärker in die Entwicklung der Kreisstadt einbinden zu wollen. Dazu müsse das Rad nicht neu erfunden werden, sondern könne man sich am Jugendbeirat Uffenheims ein Beispiel nehmen.

Badesaison noch nicht aufgegeben

Vom 1. auf Ende Mai ist zunächst der Start der Badesaison verschoben, die man in Neustadt entgegen mancher Kommunen in Bayern, noch nicht ganz aufgeben möchte. Gerade bei den eingeschränkten Reisemöglichkeiten solle das Badevergnügen nicht auch versagt bleiben, hofft Bürgermeister Meier auf entsprechende Freigaben durch den Staat, wohlwissend welch großen Herausforderungen man sich bei einer Öffnung des Waldbades besonders im Bereich der Hygiene in Toiletten und Duschen stellen muss. Das Familien-Golfen soll in der zweiten Maihälfte ermöglicht werden.

Die Entscheidung über die Kirchweih hat der Staat mit dem Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August der Stadt abgenommen. So sehr Bürgermeister Klaus Meier dies auch bedauert, würdigt er das besonnene und entschlossene Handeln der Bundes- und Landesregierung, um der Corona-Pandemie Einhalt zu gebieten. Sollte sich die positive Entwicklung rückläufiger Infektionen und der Rückkehr in ein normales Leben fortsetzen, könne er sich im Herbst als Kerwaersatz ein an den Sommerkellern ein zünftiges Bierfest vorstellen. Einen vorgezogenen Hauch von Kirchweih wird es vom 18. bis 30. Mai am Eingang zum Festplatz geben, an dem ein „Mandelstand“ bewilligt wurde, der aktuell in Dachsbach großen Anklang findet. Bürgermeister Meier könnte sich auch die Genehmigung anderer Stände vorstellen, so lange sie nicht mit der Gastronomie in der Stadt konkurrieren. o.n.

o.n.

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