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Kampf gegen Corona: Das Fieberzelt in Neustadt soll helfen

Coronavirus macht sich auch in Franken mehr und mehr spürbar - 21.03.2020 09:24 Uhr

Hatten sich in der ersten Woche des Betriebs am Tag durchschnittlich 12 Personen im Fieberzelt an der Klinik Neustadt/Aisch vorgestellt, waren es in dieser Woche bereits durchschnittlich 20 Personen am Tag. © Harald Munzinger


Das Fieberzelt an der Klinik Neustadt wurde am 6. März in Betrieb genommen. In der ersten Woche des Betriebs haben sich am Tag durchschnittlich 12 Personen im Fieberzelt vorgestellt. In dieser Woche waren es bereits durchschnittlich 20 Personen am Tag, teilte das Landratsamt auf NN-Online-Anfrage mit. Landrat Helmut Weiß kommentierte die Ausgangsbeschränkung als „eine wichtige Maßnahme zur Abmilderung der Ausbreitung des Corona-Viruses“ und appelliert an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, „die erlassenen Restriktionen zu beherzigen. Es liegt an Ihnen allen – weniger Kontakte zu Mitmenschen bedeutet mehr Schutz für uns alle – deshalb, Bitte bleiben Sie zu Hause!“ Nur wenn sich alle an die geltenden einschränkenden Bestimmungen in der aktuellen Situation hielten, könne man es gemeinsam schaffen, die weitere Ausbreitung zu verlangsamen beziehungsweise abzumildern, so Weiß. „In der aktuellen Krise müssen wir zusammenstehen, es geht um Ihre und unsere Gesundheit. Es ist wichtig sich selbst aber auch unsere Mitmenschen zu schützen“.

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Durch den Flächenlandkreis und die kleinstrukturierten Ortschaften seien die Menschen zwar nicht so eng zusammen wie in einer Großstadt, trotzdem müsse man auch auf dem Land extrem aufpassen, dass jeder alles Erforderliche tue um das Virus nicht weiterzuverbreiten, führte der Landrat aus und mahnt: „Vermeiden Sie soziale Kontakte, bleiben Sie zu Hause. Bei zwingend erforderlichen persönlichen Kontakten, halten Sie ausreichend Abstand zu den Mitmenschen, und ganz wichtig, halten Sie die allseits bekannten Hygieneregeln ein. Der Staat alleine kann die Corona-Lage nicht bewältigen – es kommt auf jeden einzelnen von Ihnen an.“ Auch für das Landratsamtsgebäude wurde bei der Regelung zum Besucherverkehr nochmals nachjustiert. Das Amtsgebäude wird ab kommendem Montag, 23. März, für den allgemeinen Publikumsverkehr bis auf Weiteres komplett geschlossen. Die Außenstellen in Bad Windsheim, Scheinfeld und Uffenheim sowie die VHS-Geschäftsstelle und die Einrichtungen der Kreisbücherei wurden bereits in den letzten Tagen geschlossen.

Der Dienstbetrieb in der Kreisbehörde wird auf das zwingend notwendige Maß heruntergefahren. Wesentliches Ziel in der Kreisverwaltung ist es laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes, „die wichtige Arbeit der Führungsgruppe Katastrophenschutz für die Bewältigung der Corona-Lage im Landkreis sicherzustellen. Hierzu gehört auch die Arbeit des Gesundheitsamtes, u. a. die medizinisch notwendigen Untersuchungen und Arbeiten durchzuführen“. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, für Ihr etwaiges Anliegen mit dem Landratsamt grundsätzlich nur noch telefonisch (Telefon 09161 92-0) oder schriftlich (E-Mail: poststelle@kreis-nea.de) in Kontakt zu treten. 

nb

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