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Mittwoch, 02.12.2020

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Landkreis Neustadt beteiligte sich am "Land- und Handwerkerweg 2020"

Ein Mehr auch an Regionalprodukten - 27.10.2020 19:22 Uhr

Mit einem Bocksbeutelweg“ hat das Weinparadies Franken e.V. zum „Tag der Regionen“ beigetragen.

27.10.2020 © Landratsamt


Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. machte mit dem „Land- und Handwerkerweg 2020“ zum diesjährigen „Tag der Regionen“ auf die kurzen Wege regionaler Produkte und deren Bedeutung aufmerksam. Unter dem Motto „Der lange Weg zu kurzen Wegen“ haben bundesweite Regionalinitiativen über 60 Beiträge geliefert und mit ihren regionalen Produkten die Wegesränder geschmückt. Anhand der eingereichten Bilder von beispielsweise Bierstraßen, Ölspuren, Kürbiswegen, Honigpfaden oder Apfelstrecken quer durch alle Bundesländer wird ersichtlich, dass es diese kurzen Wege - noch - gibt. Da die kleinen und mittleren Betriebe dahinter jedoch akut vom Aussterben bedroht sind, wirbt diese Aktion für mehr Aufmerksamkeit und bessere Rahmenbedingungen für regionale Land- und Handwerker in ganz Deutschland.

In Krisenzeiten werde das Bewusstsein dafür gestärkt, wie wichtig regionale Strukturen und kurze Wege sind. Die Nachfrage nach solchen Produkten sei hoch, wird zu der Aktion erklärt. Gleichzeitig seien jedoch in den letzten Jahren viele regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen weggebrochen oder hätten anhaltend mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Auf dem „regionalen Getränkeweg“ stehen Flaschen mit Getränken, die im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim abgefüllt werden, vor dem Hintergrund der Stadt Scheinfeld mit dem Schloss Schwarzenberg. Neben Mineralwasser von Franken Brunnen und der roten Schorle von „Einheimischer“ aus Burgbernheim, sind auch das Kultgetränk Club-Mate und diverse Bier- und Weinsorten in verschiedenen Flaschenformen vertreten. Einen eigenen „Bocksbeutelweg“ aus dem Paradieswein hat das Weinparadies Franken e.V. zum Tag der Regionen beigetragen. Um einen Überblick über die Genussvielfalt und Direktvermarkter im Landkreis zu erhalten, empfiehlt Stefanie Binder von Kreisentwicklung und -tourismus einen Blick auf die Website von Frankens Mehrregion“ „www.frankens-mehrregion.de“.

nb

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