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Landkreiskommunen gefördert

Weitere Zuschüsse für Breitbandausbau und WLAN an Schulen - 27.06.2019 15:06 Uhr

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hatte gute Nachtrichten für Kommunen und Schulen im Landkreis. © privat


Damit haben bereits "1.769 Gemeinden und mehr als 86 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten", freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen.

Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim erhält die Gemeinde Neuof/Zenn 215.551 Euro, Hagenbüchach 47,367 Euro. "Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht", betonte Füracker. In Mittelfranken engagierten sie sich stark beim Breitbandausbau. In Regierungsbezirk befänden sich mit 206 Gemeinden 98 Prozent im Förderverfahren. 184 Kommunen sei inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 86 Millionen Euro zugesagt worden.

Ein Teil der Fördermittel von maximal rund 148 Millionen Euro für Mittelfranken sei aber noch offen. Weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets zu investieren und auch kleine Ortschaften anzuschließen, appellierte Füracker an die Kommunen. 94 von 100 Haushalten in Bayern seien nach seiner Feststellung   inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 89 von 100 könnten bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. In keinem anderen Bundesland werde mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 47.000 km Glasfaserleitungen verlegt und über 754.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum.

Bayernweit seien bereits 98 Prozent (2.018 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen, ließ der Minister wissen. Alle Kommunen seien zum Förderverfahren beraten worden. Jede zweite Kommune nutze das Verfahren mehrfach. Mit dem Höfebonus startete die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. 283 Kommunen haben bereits Förderbescheide mit Höfebonus erhalten. "Damit können auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden", betonte Füracker.

Auch Schulen profitieren

Zusätzlich profitieren 27 Schulen in Mittelfranken mit insgesamt 943.491 Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. "Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus", betonte Füracker. "Mit diesen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin und sorgen für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten."

Für Glasfaser beziehungsweis WLAN-Schlüsse erhält im Landkreis die Markt Erlbacher Caspar-Löner-Schule 30.095  Euro, die Grundschule Burgbernheim-Marktbergel 26.147 Euro, die Mittelschule Burgbernheim-Marktbergel  26.141 Euro. Je 34.641 Euro gehen an die Grundschule sowie an die Mittelschule Neuhof/Zenn.

Auch "Stadtumbau" gefördert

"In seinem Stimmkreis werden in diesem Jahr im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm 'Stadtumbau' von Bund und Freistaat unterstützt", teilt MdL Hans Herold, Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag, mit. Burghaslach erhält für Maßnahmen im Altort und der "Gewebebrache Mühlgründlein" Fördergelder in Höhe von 60.000 Euro, Markt Bibart kann mit 120.000 Euro, die Kreisstadt Neustadt a.d. Aisch mit 240.000 Euro rechnen. Der Markt Wilhermsdorf im Landkreis Fürth erhält 90.000 Euro.

Das Stadtumbauprogramm leistet durch die Entwicklung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen einen wichtigen Beitrag zur Flächenaktivierung und Stärkung von Stadt- und Ortsmitten, betont Herold. 

nb/hjm

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