Samstag, 29.02.2020

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"Manfred Roth-Stiftung" fördert Freiwilligenzentrum

10.000 Euro für Gabentisch - 03.12.2019 19:52 Uhr

Klaus J. Teichmann und Dr. Wilhelm Polster überreichten die namhafte Spende der "Manfred Roth-Stiftung" an Veronika Polok und Agatha Ludwig vom Freiwilligenzentrum sowie an Caritas-Geschäftsführer Michael Bischoff und Klaus Meier vom Förderverein (v. l.). © Harald Munzinger


Die Empfänger sahen einen Weihnachtwunsch erfüllt, gerne auch "den ersten von vielen". Da etliche öffentliche Fördertöpfe versiegt sind, steht der Fortbestand des Freiwilligenzentrums "auf des Messers Schneide". Dass man dafür derzeit intensiv kämpfe, machte Neustadts Erster Bürgermeister Klaus Meier als Vorstandsmitglied des Fördervereins deutlich, der ein mögliches Aus als "Supergau" bezeichnete. Mit den großartigen Spendern stimmte er überein, dass man der Öffentlichkeit die Bedeutung und Vorbildfunktion dieser Einrichtung vermitteln und bewusst machen müsse, "was da unglaubliches geleistet wird".

Die Vorsitzende des Caritas-Kreisverbandes brachte in einem Dankschreiben an die Stiftung die Freude darüber zum Ausdruck, dass man mit dieser großzügigen Spende etwa sechs Stunden in der Woche für ein Jahr weiterarbeiten könne. Man tue dies nicht zum Selbstzweck, so Sabine Herderich mit dem Hinweis auf die breite Palette ehrenamtlichen Wirkens mit der Unterstützung und Beratung durch das Freiwilligenzentrum. Der Fürther Caritasgeschäftsführer Michael Bischoff, der die Vakanz der Geschäftsführung in Neustadt überbrückte, ging auf die Suche nach neuen Finanzierungsmodellen ein und zeigte sich mit Agatha Ludwig und Veronika Polok vom Freiwilligenzentrum erleichtert, dass mit der Spende zunächst die Arbeit gesichert sei. Er wusste auch schon durch die Förderung eines besonderen Projekts in Fürth die Unterstützung der "Manfred Roth-Stiftung" zu schätzen, deren Beispiel gerne gefolgt werden dürfe.

Vermächtnis des Norma-Gründers

Dies wäre auch ganz im Sinn des Norma-Gründers Manfred Roth, der mit der Stiftung Bildung, Soziales und Kultur gefördert, Tieren sowie Menschen in Not geholfen wissen wollte. Ein Vermächtnis, das über seinen Tod hinauswirkt und seitdem eine Vielzahl von Spenden unter anderem an bildungsfördernde Einrichtungen ausgeschüttet wurden, zu den nun auch das FWZ insbesondere mit seinem Freiwilligen Sozialen Schuljahr gerechnet wurde. In Münchsteinach aufgewachsen und fünf Jahre Schüler am Friedrich-Alexander-Gymnasium freute sich Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster, eine namhafte Spende in der alten Heimat übergeben zu können.

Mit Stiftungsrat Klaus J. Teichmann wähnte er sich dabei nur in der Rolle des Überbringers, da sie von den rund 14.000 Norma-Mitarbeitern in etwa 1500 Filialen erwirtschaftet worden sei. Diesen also sollte der Dank des Caritas-Kollegiums und Bürgermeister Meier für den Förderkreis gelten. Der versicherte, im Bemühen um den Erhalt des Freiwilligenzentrums nicht nachzulassen, das auf den ganzen Landkreis ausstrahle, was andeuten sollte, dass man auch den Kreis in der Pflicht sieht, diese wertvolle Schaltstelle des Ehrenamtes zu erhalten.

Harald J. Munzinger

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