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"Mannschaft, die anpacken kann"

CSU und FWG Gutenstetten wieder mit gemeinsamer Liste - 07.12.2019 20:02 Uhr

Gemeinsam kandidieren CSU und FWG auf einer Liste für den Gemeinderat Gutenstetten mit Bürgermeister Gerhard Eichner (mit Gerhard Eichner (3. v. r.) an der Spitze. © CSU Gutenstetten


Die Aufgabe als Bürgermeister habe ihm in den letzten sechs Jahren „sehr viel bedeutet und ich habe die Herausforderungen, die so ein Amt mit sich bringt, gerne abgearbeitet“, führte Eichner in der „Bewerbungsrede“ für die neuerliche Kandidatur aus. Da die Arbeit als ehrenamtlicher Bürgermeister mittlerweile genauso umfangreich sei, wie bei einem hauptamtlichen Bürgermeister, habe er sich vor zwei Jahren entschlossen, seinen gut dotierten Beruf aufzugeben, um sich mit voller Schaffenskraft für die Entwicklung der ganzen Gemeinde Gutenstetten einsetzen zu können. „Eine 60 Stundenwoche ist die Regel und keine Ausnahme“, so Eichner, da dabei nicht nur die Rückendeckung seiner Frau genoss, sondern auch deren ganz praktische Hilfe, wenn diese gebraucht wurde; ehrenamtlich versteht sich.

Vor sechs Jahren sei man „mit Euphorie und vielen Zielen gestartet“. Vieles sei erreicht, wenn auch nicht alle Ziele, „was aber nicht immer an mir oder meinem Team gelegen hatte“, führte der Bürgermeister mit der Überzeugung aus, das „die richtige Mannschaft für die Zukunftsaufgaben der Gemeinde“ angetreten sei und auch jetzt antrete, „eine Mannschaft, die anpacken und die ganze Gemeinde voranbringen kann“.

Junge Familien im Ort halten

Während Eichner unter anderem mit dem Kolbanwesen, dem „Projekt Felsenkeller“, Dorferneuerungen zur Verbesserung der Lebensqualität, Nahwärmenetz, Straßensanierungen und einem neuen Baugebiet in Reinhardshofen auf „abgehakte“ Aufgaben verweisen konnte, zeigte er beim angestrebten schnellen Internet DSL Sand im Getriebe durch ein Telekommunikationsunternehmen auf, das die Gemeinde ausgebremst habe. Es bleibe das Ziel, mit letzten Maßnahmen für das schnelle Internet zu sorgen, „damit die jungen Leute in den Dörfern bleiben“. Aktuell werde ein Vitalitätscheck für alle Ortsteile erstellt, damit die Altorte weiterhin attraktiv für junge Familien bleiben.

Zu den Aufgaben der nächsten sechs Jahre zählte Eichner unter anderem die Erneuerung des Brandschutzes und die Restaurierung des Kindergartens sowie die das „aufgehübschte“ Rathaus, die Erneuerung der Steinachbrücke und weitere Dorferneuerungen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten die nominiert worden seien, hätten „alle das Zeug zu einer guten Gemeinderätin oder einen guten Gemeinderat“. Eichner bedankte sich beim Zweiten und Dritten Bürgermeister Richard Frühwald und Dietmar Rückert für die loyale Unterstützung bei allen angefallen Arbeiten und Aufgaben. Rückert versicherte, dass die FWG Eichner weiter den Rücken stärken wolle. Mit einer Stimmenthaltung setzte die Nominierungsversammlung auf Platz eins der gemeinsamen Liste von CSU und FWG, auf der auch die Ortsteile vertreten sind.

Ihm folgen Richard Frühwald und Gerhard Knöchlein (Gutenstetten), Dietmar Rückert und Bernd Ell (Reinhardshofen), Reinhold Schweigert (Rockenbach), Petra Loscher (Bergtheim), Julia Deininger (Pahres), Wolfgang Wiesinger (Haag), Thomas Kissel (Reinhardshofen), Jens Meyer (Bergtheim), Carsten Bierlein (Rockenbach), Thomas Mitländer (Pahres), Günter Eckenbrecht (Gutenstetten), Peter Schlegel (Bergtheim), sowie Thomas Bauer und Christian Fösel (Gutenstetten). Einige Plätze auf der einstimmig beschlossenen Liste blieben nach Mitteilung aus Gutenstetten frei.

hjm

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