Montag, 16.12.2019

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Markt Erlbach soll FAIR werden

Steuerungsgruppe freute sich über reges Interesse - 25.10.2019 15:51 Uhr

In der Aula konnten sich die Besucher über verschiedene FAIRE Produkte informieren. © Rathaus Markt Erlbach


"Markt Erlbach soll FAIR werden". Dieses Ziel haben sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe gesetzt und gingen mit dem Infoabend den ersten Schritt zur "Fairtrade Kommune". Zunächst hielt der Fairtrade-Experte Frank Braun einen Fachvortrag im Klassenzimmer der M10. In dem freuten sich Matthias Mandel und Kirsten Reeg, die Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Markt Erlbach / Wilhermsdorf und Teil der Steuerungsgruppe, über den Besuch von Erster Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß und zahlreicher Interessenten.

Mit einer Präsentation und eindringlichen Worten informierte Frank Braun über die Arbeit von Fairtrade und warum es so wichtig ist, "endlich umzudenken: Menschen und Natur werden für unseren Luxus ausgebeutet". Seien es die Bauern auf den Kaffee- und Kakaoplantagen oder die Menschen in den Textilfabriken - Fairtrade gebe diesen Menschen eine Stimme und sorge für existenzsichernde Löhne sowie einen umfassenden Gesundheitsschutz. Auch der Schutz der natürlichen Ressourcen und die Förderung der Bio-Landwirtschaft sei ein wichtiger Teil der Arbeit von Fairtrade, so Braun. Zusätzlich zum Verkaufspreis erhielten alle Produzentenorganisation eine Fairtrade-Prämie über deren Verwendung in einem demokratischen Prozess entschieden werde, in welche sozialen, ökologischen oder ökonomischen Projekte die Prämie investiert werde und welche Ziele erreicht werden sollen.

BIO, REGIONAL und FAIR Hand in Hand

Frank Braun stellte außerdem klar, dass nicht nur der Kauf von Fairtrade Produkten sinnvoll sei, "sondern natürlich auch die Unterstützung von BIO und regionalen Erzeugnissen. Denn auch hier wird der faire Grundsatz verfolgt und schließt sich nicht gegenseitig aus". Nach viel Input lud Michael Reeg (Konrektor der Caspar-Lönerschule und Mitglied der Steuerungsgruppe) die Besucher in die Aula ein, um sich dort auszutauschen, an den vorbereiteten Ständen zu informieren und sich im "Fair Café" von den engagierten Schülern mit fairen Getränken und Snacks versorgen zu lassen. An den Ständen gab es faire Kleidung vom jungen Label "von Ringandrobe", vegane Aufstriche der Markt Erlbacherin Anke Illner unter dem Namen "No Chicken" und faire Produkte aus ihrem Sortiment.

An einer Pinnwand konnten die Besucher noch ihre Gedanken zu der Frage: "Warum sollte Markt Erlbach fair werden?" festhalten und sich namentlich zum fairen Gedanken bekennen. Die Steuerungsgruppe nimmt gerne weitere Mitglieder auf und lädt alle Interessierten zum nächsten "FAIR-Treff" am Donnerstag, 21. November, um 10 Uhr in die "Lönerschule" ein.

nb

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