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Montag, 25.01.2021

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Mit Zuversicht in das neue Jahr

Musikschule startet mit erfolgreicher Wettbewerbsteilnahme - 12.01.2021 21:01 Uhr

Trotz Corona-Moll stimmt Musikschul-Leiter Wolfgang Schniske den Start ins neue Jahr auch mit positiven und zuversichtlichen Tönen an.

12.01.2021 © o,n


"Trotzdem gibt es Grund positiv und zuversichtlich in das neue Jahr zu starten", berichtet der Leiter der Musikschule, Wolfgang Schniske. So wurde der Wettbewerb "Concertino" des Bayerischen Blasmusikverbandes in dieser Saison aufgrund der Corona-Pandemie ebenso digital durchgeführt.

Das heißt Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten nach vorgegebenen Richtlinien ein Video aufnehmen und einsenden, welches wiederum von einer fachkundigen Jury bewertet wurde. Bei entsprechender Punktzahl erfolgte die Weiterleitung in die nächste Runde. Von der "Musikschule im Landkreis" dürfen sich die Querflötistinnen aus der Altersgruppe II Mina Guckenberger (Bad Windsheim) und Julia Lassonczyk (Diespeck) sowie die Schlagzeugerin Aarna Metzger (Scheinfeld, AG I) und Schlagzeuger Kai Köstner (Neustadt, AG IV), über das Erreichen der letzten Runde freuen.

Freude über Anmeldungen

"Erfreulich ist auch", so Wolfgang Schniske, "dass trotz der aktuellen Situation immer wieder Anmeldungen für den Instrumentalunterricht eingehen. Und dies obwohl zurzeit keine Konzerte, Veranstaltungen oder Schulbesuche stattfinden können". Einen kleinen Teil habe dazu auch der "Digitale Adventskalender" beitragen können, bei dem man nicht nur einen Überblick über das breite Angebot der Musikschule erhalten habe, sondern am Ende mit dem richtigen Lösungswort "WEIHNACHTSPLAETZCHENTEIG" sogar einen Schnupperunterricht an der Musikschule im Fach seiner Wahl gewinnen konnte. "Die glücklichen GewinnerInnen werden bis zum Ende des Monats verständigt und sobald es eben möglich ist, kann vor Ort ausprobiert werden", kündigt Schniske an.

Sammlung von Ideen für den "Restart"

Das Neujahrskonzert der Musikschule müsse ebenfalls aus bekannten Gründen entfallen und so würden bereits Ideen gesammelt, was man – sollten Veranstaltungen dieser Art wieder möglich sein – stattdessen für das Publikum auf die Beine stellen könne, ließ er wissen und bedauert: "Ebenso wie den vielen Musikbegeisterten in den Musikvereinen, Blaskapellen und Posaunenchören oder in den Kantoreien, Chören und Gesangsvereinen fehlt auch den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern die Gemeinschaft beim Musizieren. Nicht nur das Konzert selbst, auch die vielen Erlebnisse, bis der Moment des großen Auftritts endlich da ist".

Das gemeinsame Erarbeiten des Programms auf der einen Seite, der Spaß beim Probenwochenende, auf Orchesterfreizeiten oder das gemütliche Beisammensein nach der anstrengenden Probe seien, so Wolfgang Schniske, "wesentliche Elemente, die den Orchestern, Kapellen und Ensembles erst den eigenen Charme und Charakter verleihen. Und am Ende erfüllt es nicht nur die aktiven Musizierenden, sondern auch die Konzertbesucher mit Freude und manchmal auch mit Stolz, gemeinsam etwas für einander erreicht zu haben". Nicht zuletzt dies sei der Ansporn für die "Musikschule im Landkreis" möglichst bald wieder für ihre Schülerinnen und Schüler aber vor allem für ihr Publikum "präsent" zu sein!

w.s.

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