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Dienstag, 10.12.2019

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Mitgliederversammlung des Geschichts- und Heimatvereins

Leben in die historischen Mauern des Markgrafenmuseums gebracht - 15.07.2016 13:49 Uhr

Auch die Siebenerei spielt in der Museumspädagogik eine wichtige Rolle, die Geschichte lebendig vermittelt. © oh


Ihr Dank galt allen Ehrenamtlichen für den unermüdlichen Einsatz. Sie wünscht sich hierbei weitere Unterstützung für die lohnende Museumsarbeit. Die Kasse, professionell geführt von Rainer Muck, mit einem leichtem Plus, hielt der Rechnungsprüfung stand. Auch der Verein mit 249 Mitgliedern hat sich geringfügig vergrößert.

Den Versammlungsgästen wurde eine interessante Vorschau vorgestellt. So wird Helmut Haberkamm im Alten Markgrafenschloss lesen, die Autorin Sabine Weigand ihr neuestes Buch vorstellen und der Fotograf Andreas Riedel eine Ausstellung gestalten. Fachvorträge werden Prof. Dr. Peter Fleischmann über „Das Münzrecht von Karl IV“ und Dr. Lothar Kabelitz über „Die Heilpflanze des Jahres“ halten. Schließlich wird Mundartkabarett mit Sven Bach für heitere Stunden sorgen und zum Weihnachtsbasteln bei Weihnachtsmarkt eingeladen. Mit der einmaligen Ausstellung „Fremde in Franken“ geht es im März ins Museumsjahr 2017. Ausführliche Beschreibungen sind unter www.karpfenmuseum.de veröffentlicht.

Ständige Weiterentwicklung

Auch ein Museum lebe von Veränderungen. Kuratorin Silvia Pertschi erläuterte die zukünftigen Vorhaben, wie die ständige Erweiterung der Medientechnik zur Betrachtung des Stadtmodells und die Gestaltung eines „Siebener-Platzes“ im Schlosshof. Die Schaffung eines Schaudepots, Archivierung und Restaurationen der Heimatschätze sind weitere Herausforderungen. Die Landesstelle der nichtstaatlichen Museen bringt sich unterstützend mit ein und sieht darin eine erfolgreiche Arbeit.

Sabine Fink referierte mit Begeisterung - nicht ohne Grund - über das neue überzeugende Konzept zur Museumspädagogik. Gefasst in einem Flyer werden Schulen, Kindergärten, Horte und ähnliche Einrichtungen eingeladen, die vielfältigen Angebote kennen zu lernen. Die Themen reichen von der „Wappenwerkstatt – Was führst du im Schilde?“ bis zur Frage „Was macht ein Mönch im Karpfenteich? Auch Kindergeburtstage lassen sich in einem Museum wie diesem feiern.

Altes und neue Kunst – das geht, was die kürzlich sehr erfolgreiche stattgefundene Ausstellung der Künstlergruppe KINA bewies. Die „oberen“ Räumlichkeiten boten hierzu das passende Ambiente, stellte Vorsitzende Carola Kabelitz bei der „Galerie-Premiere“ fest.

nb

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