Freitag, 29.05.2020

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Neustadt an der Aisch: Keine Angst vorm Krankenhaus

Mediziner und BRK mahnen: Im Notfall Rettungsdienst rufen - 10.05.2020 16:58 Uhr

Dr. Gerald Wasmeier versichert: "Die Kliniken sind auch in der derzeitigen Situation bestens auf Notfälle vorbereitet". © o.n.


"Es kann schwerwiegende Folgen haben, wenn Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall erst spät behandelt werden", betont Henning Schmidt, stellvertretender Leiter Rettungsdienst vom Kreisverband des BRK, und rät den Bürgerinnen und Bürgern: "Rufen Sie den Rettungsdienst, wenn Sie einen entsprechenden Verdacht oder Schmerzen haben!" Der Ärztliche Leiter Dr. Gerald Wasmeier, unterstreicht dies: "Die Kliniken sind auch in der derzeitigen Situation bestens auf Notfälle vorbereitet".

Planbare Operationen würden zwar bis auf Weiteres nicht durchgeführt, dringende Fälle aber natürlich jederzeit behandelt, so Dr. Wasmeier: "Bei Erkrankungen wie zum Beispiel dem Herzinfarkt heißt es: je schneller, desto besser. Auch bei chronischen oder Krebserkrankungen kann es gefährlich werden, wenn die Behandlung abgebrochen wird", warnt der Mediziner.

Henning Schmidt appelliert: "Wenn Sie den Rettungsdienst rufen, geben Sie bitte immer an, wenn bei Ihnen selbst ein Verdacht auf oder eine nachgewiesene Covid-19-Erkrankung besteht. Dann können wir als Rettungsdienst entsprechende Maßnahmen treffen." Dies gelte auch bei einer Vorstellung im Krankenhaus, denn auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssten vor einer Ansteckung geschützt sein.

Über das Wochenende ist die Zahl der labortechnisch diagnostizierten Corona-Fälle von 234 auf 237 gestiegen, jene der aus "der häuslichen Absonderung" entlassenen Personen von 184 auf 190. 41 Infizierte befinden sich in Quarantäne, sechs Personen sind an den Folgen der COVID-19 Erkrankung verstorben.


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nb

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