Donnerstag, 14.11.2019

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Neustadt: Jagdhunde bestehen Brauchbarkeitsprüfung

15 Tiere stehen nun zur waidgerechten Jagd zur Verfügung - 24.09.2019 17:46 Uhr

Hundeführer (Harald Munzinger, 24.09.2019) © privat


Eine „Jagdliche Brauchbarkeitsprüfung“ führte der Jägerverein Neustadt/Aisch und Umgebung e. V. durch. Alle Gespanne bestanden sie mit Bravour. Somit stehen in den heimischen Revieren rund um Neustadt und Scheinfeld weitere 15 brauchbare Jagdhunde zur waidgerechten Jagdausübung zur Verfügung.

„Jagd ohne Hund ist Schund”. Alle, die einen Jagdhund führen, wissen, dass an diesem Spruch etwas dran ist. Natürlich kann nicht jeder Jäger einen Hund halten. In jedem Revier aber sollte auf jeden Fall ein brauchbarer Jagdhund zur Verfügung stehen und für viele Jagdarten ist der auch Pflicht, teilt Jo Fahsl vom Jägerverein mit.

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Beim Führerschein sei es selbstverständlich, dass man sich theoretische und praktische Kenntnisse erwerbe, bevor man sich ans Steuer setz. Das gleiche gelte für die Arbeit mit dem Hund: „Denn ein Hund wird nur dann zu einem wirklichen Jagdhund, wenn seine angeborenen Fähigkeiten – wie seine Jagdpassion, seine feine Nase und seine Freude am Apportieren – durch eine qualifizierte Ausbildung geweckt, gefördert und gefordert werden“.

Dementsprechend wurden dieses Jahr 15 Jagdhundegespanne durch das BJV-Ausbildungsteam rund um die Hundeobfrau des Neustädter Jägervereins, Alexandra Schmidt mit Kollegen Albin Busch, im entsprechenden Lehrgang intensiv auf die jagdliche Brauchbarkeitsprüfung vorbereitet. Im März wurde mit der Vorbereitung auf die Dressurprüfung gestartet. Diese kann von Jägern und Privatpersonen abgelegt werden und beinhaltet Komm-, Down- und Apportier-Kommandos sowie verschiedene Unterordnungs-Übungen.

Fächer wie Gehorsam und Verlorenbringen

Der anschließend durchgeführte Brauchbarkeitslehrgang mit den Fächern Gehorsam, Schussfestigkeit, Schweißarbeit, Verlorenbringen von Haar- und Federwild sowie Wasserarbeit endete am letzten Samstag mit der Prüfung zur Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit. Nach den einführenden Worten der Hundeobfrau und des Jägervereinsvorsitzenden Walter Billmann wurde traditionell von Jagdhornbläsern musikalisch auf die abzulegenden Aufgaben eingestimmt.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Jagdhunderassen absolvierte unter den strengen Augen der Richter die Prüfung. Vom Deutsch Drahthaar, Borderterrier, Dackel, Weimeraner, Kleiner Münsterländer, Magyar Viszla, Labrador Retriever bis hin zum Deutsch Langhaar haben die Gespanne die Prüfung mit Bravour bestanden.

nb

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