Samstag, 18.01.2020

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Neustädter Geißbock trifft Berliner Bär

Prinzenpaar Tessa und Max vertritt Frankens Fastnachtsjugend - 13.01.2020 19:43 Uhr

Als erstes Kinderprinzenpaar in der 66-jährigen Gesellschaftsgeschichte werden Tessa I. und Max II. Frankens Fastnachtsjugend in Berlin vertreten. © FGG


Tessa und Max werden am 19. Februar die Fastnacht-Jugend Franken und den Fastnacht-Verband Franken e. V. als „FJF-Kinderprinzenpaar 2020“ in Berlin beim Empfang der Bund Deutscher Karneval-Jugend im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vertreten. „Ihr seid alle spitze, für uns repräsentiert ihr alle die Jugend der Fastnacht in Franken“ dankte die BDK-Jugend allen Prinzenpaaren, die sich beworben hatten. „Ich hab gedacht, ich probiere das, denn mehr wie nicht klappen kann es ja nicht“ ließ Vorsitzende Seeberger zur Bewerbung des Geißbock-Kinderprinzenpaares wissen, die bis 7. Januar offen war. Als die Nachricht kam, dass Tessa und Max, die am 19. Januar mit feierlichem Zeremoniell gekrönt werden, in Berlin Franken vertreten werden, war die Freude „im Geißbockstall“ über den erfolgreich gestarteten Versuchsballon groß. Schließlich gibt es bei der Neustädter Fastnachtsgesellschaft seit 1973 Kinderprinzenpaare und Tessa und Max werden das erste sein, das nach Berlin reisen wird.

Dazu eingeladen hat Jugendministerin Dr. Giffey etwa 34 Kinderprinzenpaare aus Deutschland. Bei der Bewerbung sei gefragt worden, „warum das Prinzenpaar nach Berlin möchte“, ließ Sylvia Seeberger wissen, die auf das Jubiläumsjahr, die Karpfen als Komiteemützen der Elferräte, das Karpfenmuseum sowie den meckernden Geißbock auf dem Rathaus verwies und meinte: „Der Berliner Bär sollte unbedingt einmal den Neustädter Geißbock treffen!“. Dazu gab es die Schlachtrufe „Häbberla Mäh“ und „Geißbock Helau“ und einige Informationen über den Verein mit seinen rund 330 Mitgliedern sowie etwa 70 Kindern und Jugendlichen, über die Veranstaltungen für Kinder und Senioren sowie für Menschen mit Handicap und die Teilnahme an städtischen Aktionen wie „NEA wird putzt“ oder „NEA 4 Youth“. Da die Bewerbung ohne Bild erfolgte, also nicht nach Aussehen und Kleidung, sollten das alles offenbar überzeugende Argumente dafür sein: Tessa und Max müssen Frankens Fastnachtsjugend vertreten.

Für das Repräsentieren können sie beim Sessionsauftakt der „Geißböcke“ üben, der traditionell mit dem Kinderfasching und der Inthronisation des Kinderprinzenpaares erfolgt. Dabei wird es diesmal im „Sonnen-Thronsaal“ besonders hoch hergehen, in den am Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr eingeladen wird. 

Harald J. Munzinger

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