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Neustädter Karpfenmuseum erweitert Service

Künftig auch Mittwochnachmittag geöffnet – Auge in Auge mit "Aischgründern" - 22.01.2013 19:24 Uhr

Auge in Auge mit dem „Aischgründer“, der in einem großen Aquarium „schuppennahe“ zu bewundern ist. © Harald Munzinger


Dies teilte die Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins Neustadt, Carola Kabelitz mit, die mit ihrem ehrenamtlichen Team das Museum im einstigen Markgrafenschloss betreut. Und sich mit diesem freuen würde, „wenn dieses Angebot – jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr - auch entsprechend genutzt wird“.

Seit 2008 ist das bundesweit einmalige „Aischgründer Karpfenmuseum“ ein längst weit über die Region hinaus bekanntes Ausflugsziel. Anschaulich wird die 1250-jährige Geschichte und Tradition der Teichwirtschaft im Aischtal vermittelt, die Informationsbrücke von den mittelalterlichen Klöstern bis in die Gegenwart geschlagen, in der die Karpfen in annähernd 8000 Teichen heranwachsen, ehe sie dreijährig die Gaumen der Feinschmecker verwöhnen, die es keineswegs nur in Franken gibt. Schon vor 100 Jahren, so erfährt es der Museumsbesucher war Karpfenbrut nach Brasilien und Java exportiert worden.

Kulinarische Geheimnisse gelüftet

An einem multimedialen Diorama kann die Tierwelt an den Teichen belauscht werden. © Harald Munzinger


Seit Ende letzten Jahres von der Europäischen Union als Qualitätsmarke geschützt, kann man die „Aischgründer Karpfen“ mit weiteren Fischen aus den heimischen Gewässern in einem großen Aquarium beobachten, das beim zweiten Bauabschnitt (im April 2011 eröffnet) eingerichtet wurde. Die Stimmen am Teich können an einem multimedialen Diorama belauscht werden.

Zudem lüftet das Museum „manche kulinarischen Geheimnisse, zeigt vielfältige Karpfenkunst und überrascht mit allerlei Kuriositäten“. Gruppenbesuche außerhalb der Öffnungszeiten – Samstag 10.30 bis 13 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr, Dienstag 19 bis 21 Uhr und nun auch Mittwoch von 14 bis 17 Uhr – können im Touristikbüro der Stadt (09161/66614) oder mit Carola Kabelitz (09161/9512) vereinbart werden.

Der Geschichts- und Heimatverein Neustadt setzt seine Vortragsreihe am Dienstag, 19. Februar, fort und lädt bei freiem Eintritt um 19.30 Uhr in das Große Gewölbe des ehemaligen Markgrafenschlosses zu einer „kurzweiligen Biographie des Ansbacher Markgrafen Albrecht Achilles von Brandenburg“ ein. Als profunder Kenner wird der Ansbacher Historiker Alexander Biernoth über „einen der bedeutendsten Fürsten seiner Zeit“ berichten.

Harald J. Munzinger

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