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Sonntag, 22.09.2019

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Sabotage: Fränkischer Landwirt entdeckt Nägel an Maiskolben

Hohen Schaden verhindert - Polizei bittet Zeugen um Hinweise - 11.09.2019 15:46 Uhr

Glücklicherweise habe bei der Ernte ein Sensor am Maishäcksler die Metallteile erkannt und das Mähwerk gestoppt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Hätte die Maschine nicht angehalten, wäre der Landwirt möglicherweise durch umherfliegende Teile schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Auch hätte ein vermutlich sechsstelliger Schaden an dem Mähdrescher entstehen können. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen um Hinweise.

Anschläge mit Nägeln, Schrauben oder Eisenstangen in Maisfeldern gibt es immer wieder. Das Motiv ist zumeist unklar - die Täter könnten militante Maisgegner sein oder auch Konkurrenten des Landwirts. In Erntemaschinen werden inzwischen Metalldetektoren eingebaut, damit der Häcksler stoppt, bevor Fremdkörper ins Mähwerk geraten.

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Die Angst fährt mit: Metallteile in unterfränkischen Feldern gefunden

Ein Unbekannter terrorisierte im August 2018 die Bauern im unterfränkischen Raum Schweinfurt mit Metallteilen in Maisfeldern: Immer wieder wurden Schrauben und Metallstangen an den Kolben gefunden. Die Folgen können lebensgefährlich sein: Das Deponieren von Metallteilen kann sowohl zu einem hohen finanziellen Schaden führen, aber auch zum lebensbedrohlichen Geschoss für die Person im Mähdrescher werden.



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dpa

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