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Donnerstag, 18.07.2019

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Schuss ging nach hinten los

Im Stadtrat zufriedene Kirchweihbilanz gezogen - 05.07.2019 18:42 Uhr

Mit 1.630.000 Euro ist bislang die Generalsanierung der Schloss-Grundschule vom Staat gefördert worden. Die Kosten beliefen sich bisher auf rund 3,1 Millionen Euro. © Harald Munzinger


Erster Bürgermeister Klaus Meier hatte damit für den Stadtrat eine gute Nachricht. Weniger erfreulich war jene des Staatlichen Bauamtes Ansbach, bei dem auf Drängen von Stadtrat Günther Leidenberger nach dem Grund für die Entfernung des Bewuchses an der Stützwand an der Ansbacher Straße zwischen der Bahnbrücke und dem Fußweg zur Buchbergsiedlung angefragt wurde. Diese sei erforderlich, um die Standsicherheit zu prüfen, ließ die Behörde wissen. Allerdings hatte die Anfrage auch zur Feststellung geführt, dass eine Vereinbarung abgelaufen ist, mit der die Zuständigkeit des Bauamtes für den Unterhalt der Mauer geregelt war, die damit der Stadt zufällt.

„Dieser Schuss ging nach hinten los“, kommentierte Erster Bürgermeister Klaus Meier die Leidenberger-Anfrage. Für die Zukunft erübrigt sich diese für den Grünen-Stadtrat, denn auch die Stadt wird „die Mauer von Bewuchs freihalten müssen, um eine Sichtkontrolle durchführen zu können“. Die turnusmäßige Überprüfung muss nun seitens der Stadt beauftragt und auch bezahlt werden, teilte Meier mit.

Hitze und Monatsende wirkten sich aus

In seinem Rückblick auf die Kirchweih zog er eine durchaus zufriedene Bilanz: „Aufgrund der subtropischen Temperaturen während der Neustädter Kirchweih und hohem Besucheraufkommen ist die Veranstaltung größtenteils friedlich verlaufen“. Sicher habe die Hitze die Umsätze der Schausteller ebenso beeinträchtigt, wie das Monatsende, doch seien diese unterm Strich „nicht unzufrieden“ gewesen. Meier würdigte das reibungslose Zusammenwirken zwischen der Stadtverwaltung, der Polizei, den Hilfs- und Rettungsdienst, Bauhof und NeuStadtWerken und freute sich trotz einiger Vorkommnisse über das Resümee „einer der friedlichsten Kirchweihen weit und befreit“ aus Sicht von Polizeikräften.

Der Einsatz der „City-Streife“ zur Unterbindung von Vandalismus, Sachschäden und Schlägereien habe sich wieder bewährt und dafür gesorgt, dass es in der Innenstadt ruhiger geworden sei, stellte der Bürgermeister fest. Auch aus dem „Kneipendorf“ sei ein „normales Kirchweihfest ohne besondere Vorkommnisse“ gemeldet worden. Bestens bewährt habe sich die seit elf Jahren bestehende Sanitätswache am Festplatz.

"Wir nehmen uns Zeit für Sie"

Der Bürgermeister wies auf den Start der „Nachbarschaftshilfe“ in kommunaler Verantwortung hin, dankte Stadträtin Heike Gareis für den Anstoß der Initiative und Amtsleiterin für deren Organisation. Unter dem Motto „Wir nehmen uns Zeit für Sie“ ist die „Nachbarschaftshilfe“ mit derzeit 19 ehrenamtlichen Helfern ab sofort einsatzbereit. Hilfesuchende können sich unter der Telefonnummer 0171/3112129 oder unter nachbarschaftshilfe-neustadt@gmx.de melden. Auf dem „Honig-Bienen-MarktPlatz“ wird am 13. Juli Gelegenheit gegeben sein, sich über die Hilfsangebote und Arbeitsweise zu informieren.

Impulsberatungen für Bauinteressenten zur Innenentwicklung bietet die „Kommunale Allianz NeuStadt und Land“ an. Dabei können sich Grundstückseigentümer unverbindlich und kostenfrei zur Weiterentwicklung ihrer innerörtlichen Anwesen informieren. Gegenstand der Beratung seien insbesondere teilweise oder ganz leerstehende sowie vom Leerstand bedrohten Anwesen in den Ortskernen, so Bürgermeister Klaus Meier. Ziel sei es, „dieses Potenzial zu nutzen und damit auch einen Beitrag zum Flächensparen zu leisten“.

Im Rathaus Neustadt ist Allianzmanager Rüdiger Eisen Ansprechpartner unter Telefon 09161/666505 oder ruediger-eisen@neustadtundland.de. 

hjm

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