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Donnerstag, 13.05.2021

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Sonderprogramm: 2,5 Millionen Euro für Kneipp-Anlagen

106 Kneipp-Projekte gefördert - 23.04.2021 14:06 Uhr

Eine der schönsten Kneipp-Anlagen im Landkreis befindet sich im Neustädter „Luitpoldpark“

23.04.2021 © o.n.


„So können die Gemeinden zeitnah damit starten, ihre gesundheitstouristische Infrastruktur im Kneipp-Jahr 2021 auf den allerneuesten Stand zu bringen“, begrüßt die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt das Sonderprogramm, mit dem insgesamt 106 Kneipp-Projekte gefördert werden. Die ersten 19 Förderbescheide seien bereits an die Kommunen gegangen. So können im Landkreis Neustadt/Aisch - Bad Windsheim demnächst auch die Kommunen Markt Bibart und Trautskirchen ihre Projekte angehen.

Um der großen Nachfrage gerecht zu werden - insgesamt gingen 174 Anträge ein - wurde das Programm auf Initiative der Freie Wähler Landtagsfraktion um eine Million Euro aufgestockt. Insgesamt steht jetzt ein Fördervolumen von 2,5 Millionen Euro für die Ertüchtigung von Kneipp-Anlagen zur Verfügung. „Als Landtagsabgeordnete habe ich mich für diese Initiative eingesetzt, um gezielt Akzente für den Tourismus und die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region zu setzen“, lässt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freuen Wähler wissen.

„Ich freue mich, dass Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Startschuss für die Finanzierungsinitiative der Freie Wähler-Fraktion zugunsten öffentlicher Kneipp-Infrastruktur gegeben hat. Das war uns von Anfang an ein großes Anliegen, denn die Verbesserung der Kneipp-Anlagen trägt immens zur Attraktivität unserer Region bei“, führt die Uehlfelder Abgeordnete in einer Pressemitteilung aus und ergänzt: „Wir haben uns im Landtag stark für die Förderung eingesetzt. Gerade in dieser Zeit, in der uns die Pandemie viel abverlangt, trägt eine gut ausgebaute Kneipp-Infrastruktur dem Bedürfnis vieler Menschen nach gesundheitsfördernder Erholung Rechnung“.

Das Sonderprogramm basiert auf den Richtlinien zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE). Die Höhe der Förderung hängt davon ab, wie viel Geld eine Gemeinde selbst in ihre Kneipp-Anlage investiert. Die Eigenbeteiligung bei den Projekten beträgt mindestens zehn Prozent. Das Programm sieht die Förderung von Errichtung, Erweiterung, Instandsetzung sowie Umbau und Modernisierung jener öffentlich zugänglichen Kneipp-Anlagen vor, die von allen Gästen kostenfrei genutzt werden können.

nb

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