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Samstag, 21.09.2019

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Mit "Geissi" durch die Stadt

Gymnasiasten entwickelten mit Museen Geocaching-Projekt - 22.01.2019 14:45 Uhr

Das P-Seminar des Friedrich-Alexander-Gymnasiums sorgt beim "Geocaching mit dem Geißbock" für eine ganz neue Art der Stadterkundung. © privat


Jeder Neustädter kennt das "heimliche Wappentier" den Geißbock, der um Punkt zwölf Uhr mittags meckernd seine tägliche Runde um das Türmchen auf dem Rathausdach dreht. Inzwischen ist er auch das Maskottchen des Geocaching-Projekts, das das P-Seminar der Q12 im Zusammenwirken mit den Museen durchgeführt hat. Seit September 2017 haben vierzehn Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Susanne Mäckl daran gearbeitet, die Stadtgeschichte in einer kurzweiligen Tour quer durch die Neustädter Altstadt aufzubereiten. Zunächst standen Ausflüge nach Nürnberg und zur Cadolzburg auf dem Programm, um anhand von Beispielen Ideen für eine eigene Umsetzung zu sammeln. Mit dem Stadtführer und ehemaligen Gymnasiallehrer Wolfgang Gerlach erfolgte dann ein Rundgang durch Neustadt, um einen ersten Eindruck vom geschichtlichen Hintergrund zu erhalten. Intensive Recherche im Museum und der Bibliothek des Geschichts- und Heimatvereins sowie persönliche Gespräche ließen anschließend die Köpfe rauchen, bis die Stationen ausgesucht und passende Texte verfasst werden konnten.

Schließlich wurden noch Rätsel ersonnen, die erst von Station zu Station und am Ende natürlich zum Schatz führen. Außerdem gibt es weitere Spiel- und Spaßangebote für unterwegs, die je nach Lust und Laune auch von größeren Gruppen oder Schulklassen durchgeführt werden können. Der Geißbock „Geissi“ ist dabei stets mit von der Partie.

Unterhaltsamer Einblick in die Geschichte

Die rund 1,6 km lange Tour führt vorbei an vielen geschichtsträchtigen Orten und vermittelt unterhaltsam einen Einblick in die Geschichte Neustadts. Die einzelnen Stationen können dabei entweder mithilfe von GPS-Koordinaten oder über Adressen gefunden werden, sodass nicht unbedingt der Einsatz von Technik erforderlich ist. Die Unterlagen stehen ab Februar als Download auf der Homepage des Museums http://www.museen-im-alten-schloss.de/ zur Verfügung.

Für die Zukunft ist geplant, die gelungene Vorarbeit des P-Seminars unter anderem auch als Grundlage für einen virtuellen Rundgang auf der Homepage der Stadt zu nutzen. Bei der Projekt-Vorstellung bedankten sich die „Museen im Alten Schloss“ bei dem P-Seminar für die schöne Zusammenarbeit und das tolle Ergebnis, das für die Stadt Harald Heinlein als Grundlage für weitere Projekte, wie etwa einen virtuellen Stadtrundgang, würdigte. Schulleiter Norbert Schell freute sich über das großartige Engagement der Schüler und dass sie mit diesem Projekt eine tolle Erfahrung machen konnten. Projekte unterschiedlicher Art stünden schließlich auch im weiteren Berufsleben häufig an. 

nb

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