Sonntag, 08.12.2019

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Wenn Mülltonnen zu Gefriertruhen werden

Wintertipps der Abfallwirtschaft im Landratsamt Neustadt - 01.12.2019 13:45 Uhr

Hilfreich bei frostigen Temperaturen ist das Auskleiden der Biotonne mit einem großen Papiersack. © Landratsamt


In die „Mülltonne zur Gefriertruhe“ geworden, lässt sie sich zuweilen bei der Abfuhr nicht vollständig entleeren, doch auch dann gilt: Die Leerung zählt! „In solchen Fällen kann aufgrund der Tourenplanung leider nicht angeboten werden, die Müllwerker noch einmal vorbeizuschicken“, teilt die Abfallwirtschaft und rät, ihre „Wintertipps“ zu beachten und umzusetzen.

Überfüllte Mülltonnen oder Mülltonnen, bei denen der Deckel längere Zeit offen bleibt, frieren in den kälteren und nasseren Jahreszeiten leicht ein. Deshalb sei stets auf eine geschlossene Tonne zu achten. Auch feuchte oder gar nasse Abfälle fördern das Festfrieren des Tonneninhaltes am Behälterboden oder an der Behälterwand. Deshalb sollten die Tonnen möglichst nur mit trockenen Materialien befüllt und einfach darauf geachtet werden, „dass nasse oder feuchte Küchenabfälle gut abgetropft und verpackt in die Biotonne kommen. Hierfür bieten sich Zeitungspapier oder Papiertüten an“.

Gartenabfälle nicht in die Biotonne

Laub oder Gartenabfälle seien in den kaltnassen Jahreszeiten ungünstig für die Biotonne, da sie das Einfrieren des gesamten Tonneninhaltes beschleunigten, mahnt die Abfallwirtschaft und verweist für diese Abfälle auf die Grüngutcontainer des Landkreises. Zudem wird zu witterungsgeschützten Plätze für die Mülltonnen geraten, die sich in jedem Fall lohnten.

„Nach Entleerung der Biotonne ist es sinnvoll, den Boden der Tonne mit einigen Lagen Zeitungspapier auszulegen. Alternativ kann man aber auch hier zu Papiersäcken greifen, welche die Tonne komplett auskleiden“ sind weitere Tipps. Niemals sollten Abfälle in die Tonne hineingepresst werden, da sie durch eine Verdichtung leichter festfrieren.

Besonders wird darauf hingewiesen, dass „keine biologisch abbaubaren Kunststoffbeutel verwendet werden, da diese sind laut Satzung des Landkreises verboten. Als Alternative sind Zeitungspapier oder Papiertüten gut geeignet“. Vor der Entleerung der Tonne sei es hilfreich, angefrorene Abfälle in der Tonne, beispielsweise mit einem Spaten, aufzulockern. Die Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass kleine Biomülltüten für die Verpackung und Vorsortierung sowie große Biomüllsäcke für eine Auskleidung der ganzen Biotonne an den Wertstoffhöfen im Landkreis erhältlich sind (kleine Biotüten: 1 Euro für 20 Stück; große Biosäcke: 0,50 Euro pro Stück).

Weitere Informationen sind unter www.kreisnea.de sowie über die Abfall-App nachzulesen. Des Weiteren stehen die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft für Auskünfte zur Verfügung (Telefon 09161/923435).

nb

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