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Montag, 16.09.2019

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THW-Ortsverband nahm an "Sandsack-Challenge" teil

Notfall spielerisch geübt - 08.09.2019 16:10 Uhr

Beim Sandsack-Zielwurf legte sich auch die Jugend kräftig ins Zeug. © Harald Munzinger


Auf dem stellten sich auch der Landtagsabgeordnete Hans Herold, Erster Bürgermeister Klaus Meier und Stadträtin Jutta Bauereiß mit Power und Zielsicherheit dem Sandsackweitwurf. Sie dankten für die stete Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer um den Ortsbeauftragten Johannes Wagner. Herold würdigte „die ganz wichtige ehrenamtliche Arbeit des THW“, dem auch immer wieder Anerkennung für den „informativen und unterhaltsamen Tag“ mit der bestens vorbereiteten Challenge zuteil wurde.

Bei der galt es mit dem Anreiz attraktiver Sachpreise Sandsäcke zu füllen, eine ruhige Hand beim Angeln sowie reichlich Energie beim Zielwerfen der Säcke oder deren Transport „im Kampf gegen die Stoppuhr“ zu beweisen. Mit viel Geschick wurden Pappautos zusammengebastelt, wobei unter anderem zwei Jugendliche aus Neustadt an der Donau ihren Ferienspaß hatten.

Wichtige Jugendarbeit vermittelt

Die Beteiligung vieler Kinder und Jugendlicher an dem Wettbewerb freute Ortsbeauftragten Wagner und sein Helferteam, das damit auch eine attraktive Nachwuchswerbung betrieb. Schließlich sei „die Jugendarbeit ein weiterer wesentlicher Bestandteil im Ortsverband“, wie es betont und zugleich beim fürsorglichen Umgang mit den jungen Challenge-Gästen belegt wurde. Es wäre schön, wenn von diesen einige Mädchen oder Jungs den Weg zum THW fänden, „wo sie spielend helfen lernen“, meinte Wagner. Ausflüge, Zeltlager sowie Spiele- und Gemeinschaftsabende sorgen für viel Spaß. Derzeit werden in der Jugendgruppe des THW Ortsverbandes Neustadt/Aisch etwa 15 Junghelfer im Alter von zehn bis 17 Jahren von zwei Jugendbeauftragten betreut.

Dass bei allem Wettbewerbsspaß die "Sandsack-Challenge“ an vielen Orten in Bayern einen ernsten Hintergrund hatte, wurde mit dem Hinweis auf die zunehmend Hochwassergefahr durch Starkregenereignissen in Überschwemmungsgebieten betont, zu denen auch das Aischtal zählt. Weil viele der natürlichen Überschwemmungsflächen bebaut seien, könnten sich Katastrophen rasch zuspitzen, wenn harmlose Bäche und Flüsse zu reißenden Strömen werden. Dazu hielt das THW Informationsmaterial und darunter auch eine „Hochwasser-Checkliste“ mit entsprechender Gefahrenvorsorge bereit. Darüber konnten die Helfer auch aus Erfahrung mit dem Gebot berichten, Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln. Wichtig sei es, gut vorbereitet zu sein, was bei der Challenge mit dem Sandsackfüllen schon mal geübt werden konnte.

Auch beim Einsatz modernster Technik dürfe bei einem Hochwassereinsatz der Sandsack als „bestens bewährtes Mittel“ auf keinen Fall fehlen. Einer alleine reich gegen die Wassermassen nicht aus.“ Zu tausenden werden sie an Ufern aufgeschichtet um das Wasser zurückzuhalten“. Was man dabei alles beachten muss, wurde bei der THW „Sandsack Challenge“ beim „Umschichten der Barrieren“ anschaulich vermittelt. 

Harald J. Munzinger

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