"Die Resonanz ist gewaltig gewesen"

Titze-Strack-Sommervernissage "Aufgewacht“: Kunst und Natur in faszinierender Einheit

20.7.2021, 18:47 Uhr
Über eine gelungene Verbindung von Kunst und Natur konnte sich Susanne Titze-Strack bei ihrer ersten Sommervernissage freuen. Foto: o.n.

Über eine gelungene Verbindung von Kunst und Natur konnte sich Susanne Titze-Strack bei ihrer ersten Sommervernissage freuen. Foto: o.n. © o.n.

"Die Resonanz ist gewaltig gewesen", freut sich Susanne Titze-Strack nicht nur über mehr als 50 coronakonform über den Tag verteilte Kunstfreunde, die bis aus Bad Kreuznach angereist, aus der Region zum Strack-Haus geradelt waren oder aus dem Dorf vorbeigeschaut hatten. Es war das Strahlen ihrer Augen, die sichtbare Begeisterung über die im besonderen Ambiente dargebotene Kunst und die Reflektionen auf viele in dem schweren Coronajahr entstandenen Bilder. Sie habe den Eindruck gehabt, Gedanken und Gefühle angestoßen zu haben, blickte die Künstlerin auf die Vernissage zurück: "Genau das, was ich mit meinen Bildern und Skulpturen will".

Ihr Mut, mit der Sommergalerie neue Wege zu gehen, sieht Susanne Titze-Strack "mehr belohnt, als ich zu hoffen gewagt hatte". So nimmt sie denn auch den Impuls mit, die Farben ihrer energetischen Bilder auch künftig in der Sonne noch mehr strahlen und durch sie ihre Intensität verstärken zu lassen, der Symbiose von Kunst und Natur auch bei künftigen Ausstellungen Raum, ja noch mehr Raum zu geben. "Das ist sehr gut angekommen, wurde als toll empfunden", so das glückliche Fazit des Experimentes mit reichlich Wohlfühleffekten einem intensiven Empfinden "aufgewacht" zu sein.

Innehalten und bisheriges Tun überdenken

Susanne Titze-Strack sah "mit der Pandemie unser aller Leben auf den Kopf und manche Werte auf den Prüfstand gestellt, den Alltag entschleunigt, Umgangs- und Arbeitsformen verändert". Sie zog Parallelen zwischen Pandemie und Krisen im privaten Leben, die dazu aufforderten, innezuhalten und das bisherige Tun zu überdenken. Eine Botschaft, die sie angekommen wähnt, wie es die Künstlerin den Reaktionen ihrer Gäste entnahm und mit ihnen das Gefühl teilte, nach einem erzwungenen Rückzug "aufgewacht" und bereit zu sein, die Welt und sich selbst in einem anderen Licht zu sehen und "sich mutig der neu entdeckten Gefühlsvielfalt" zu stellen. Sie wie diese Susanne Titze-Strack in ihren neuen Bildern intensiv und impulsiv zum Ausdruck bringt. Die Verbindung mit der jedes Jahr neu erwachenden Natur sollte die Fülle des Lebens bewusst machen und zugleich mahnen, sie zu bewahren.

Kunst über Jahrhunderte verbindet das Spiegelbild des imposanten Münsters in einer einladenden Bildtafel am Münchsteinacher „Strack-Haus“.  Foto:o.n.

Kunst über Jahrhunderte verbindet das Spiegelbild des imposanten Münsters in einer einladenden Bildtafel am Münchsteinacher „Strack-Haus“. Foto:o.n. © o.n.

Dass sie viele Menschen offener als früher für die Chancen, Möglichkeiten und auch Herausforderungen des Daseins erlebe, schilderte es Susanne Titze-Strack in der Rückschau auf ihre erste Sommervernissage, bei der sie ebenso ihre energiereichen Bilder und Skulpturen wirken, wie auch zugleich auch einen Zugang zur Fülle der Natur schaffen wollte:" Sie beruhigt und vitalisiert zugleich und lädt ein zum Berühren, Reflektieren und Erkenntnis gewinnen!", wie eben auch ihre Kunst. Bilder und Skulpturen können nach Anmeldung unter 0173-69 14 780 oder per E-Mail an: info@susanne-titze.de auch weiterhin besichtigt werden (unter den aktuellen Coronabestimmungen versteht sich).

Da man viele Monate Zeit gehabt habe, Leben und Gewohnheiten zu reflektieren und "sich auf das zu besinnen, was uns wirklich wichtig ist", hofft Susanne Titze-Strack auf "einen gewissen Wandel und ein anderes Bewusstsein für die Umwelt und einen achtsameren Umgang mit der Welt, ein "Aufwachen für die Natur". Auch dafür sollte ihre Sommervernissage ein Zeichen setzen und sollen es weitere Ausstellungen im Kontext von Kunst und Natur tun, die sie nach dem rundum gelungenen Experiment plant. Ein sterbender Waldsaum nahe ihrer Galerie im "Strack-Haus" am Ortseingang von Münchsteinach unterstreicht ihre Mahnung zum "Aufwachen für die Natur" beklemmend. Kraft-Impulse dazu will Susanne Titze-Strack mit ihren energiereichen Bildern und Skulpturen geben.

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